Zwei von fünf Internetnutzern wollen künftig keine E-Mails mit vertraulichen Dokumenten mehr verschicken. Foto: Jan-Philipp Strobel
Zwei von fünf Internetnutzern wollen künftig keine E-Mails mit vertraulichen Dokumenten mehr verschicken. Foto: Jan-Philipp Strobel

Zwei von fünf Internetnutzern wollen künftig keine E-Mails mit vertraulichen Dokumenten mehr verschicken. Foto: Jan-Philipp Strobel

dpa

Zwei von fünf Internetnutzern wollen künftig keine E-Mails mit vertraulichen Dokumenten mehr verschicken. Foto: Jan-Philipp Strobel

Berlin (dpa/tmn) - Die Enthüllungen über die Ausspähsoftware «Prism» haben zumindest einige Surfer misstrauisch gemacht: Sie verschicken nichts Vertrauliches mehr via E-Mail.

Zwei von fünf Internetnutzern (43 Prozent) wollen nach einer Aris-Umfrage künftig keine E-Mails mit vertraulichen Dokumenten mehr verschicken. Auf Cloud-Dienste verzichtet dagegen nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent). Soziale Netzwerke will nur etwa jeder Achte (13 Prozent) meiden.

Sicherheitsmaßnahmen gegen die Überwacher ergreift nur eine kleine Minderheit: Lediglich 8 Prozent der Befragten verschlüsseln ihre Dateien, noch weniger (6 Prozent) ihre Mails.

Grund für die Zurückhaltung ist bei zwei Dritteln der Umfrageteilnehmer (65 Prozent), dass sie nicht genug darüber wissen. Einem knappen Viertel (24 Prozent) ist das Verschlüsseln von Mails und Dateien schlicht zu kompliziert. Auch Proxy- oder Anonymisierungsdienste nutzt nur ungefähr ein Zehntel der Surfer (11 Prozent), über einen sogenannten VPN-Tunnel gehen 4 Prozent ins Netz. Im Auftrag des IT-Verbands Bitkom wurden 1014 Internetnutzer ab 13 Jahren befragt.

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