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Viele Nutzer fühlen sich vom Informationsstrom der heutigen Medienwelt überfordert - hier das Twitter-Programm Tweetdeck.

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Viele Nutzer fühlen sich vom Informationsstrom der heutigen Medienwelt überfordert - hier das Twitter-Programm Tweetdeck.

Hamburg/Berlin (dpa/tmn) - Knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) fühlt sich von Informationen regelrecht überflutet. Weitere 30 Prozent beschleicht dieses Gefühl zumindest manchmal. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Aris-Instituts in Hamburg.

Bei den über 65-Jährigen beklagen sogar 39 Prozent den sogenannten Information Overload. Die Jüngsten kommen am besten mit der Infoflut aus Internet, Handy, Fernsehen, Radio oder Printmedien zurecht: Hier fühlt sich nur jeder Siebte häufig überflutet. Die Umfrage unter 1000 Deutschen ab 14 Jahren hatte der IT-Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben.

Allerdings können sich Dreiviertel der Deutschen (75 Prozent) ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Im Schnitt surft jeder Bundesbürger täglich 100 Minuten lang durchs Netz; vor zwei Jahren waren es noch 88 Minuten. Aber auch auf Fernsehen (70), Bücher (67), Radio (65), Handy und Printmedien (jeweils 63) will kaum noch jemand verzichten.

Als Reaktion auf die vielen Informationen legen schon 38 Prozent der Deutschen gelegentlich Tage ohne Internet ein, weitere 17 Prozent sogar häufig. 41 Prozent der Handybesitzer schalten ihr Mobiltelefon nachts ab oder stumm, um ungestört zu sein. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) bleibt aber ununterbrochen auf Empfang.

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