Netbook trifft Tablet-PC:
Bei den neuen Hybrid-Geräten der «Sliding PC 7»-Serie von Samsung verbirgt sich die Tastatur unter einem 10-Zoll-Display. Sie lässt sich bei Bedarf herausschieben.

Bei den neuen Hybrid-Geräten der «Sliding PC 7»-Serie von Samsung verbirgt sich die Tastatur unter einem 10-Zoll-Display. Sie lässt sich bei Bedarf herausschieben.

Samsung/dpa/tmn

Bei den neuen Hybrid-Geräten der «Sliding PC 7»-Serie von Samsung verbirgt sich die Tastatur unter einem 10-Zoll-Display. Sie lässt sich bei Bedarf herausschieben.

Las Vegas (dpa/tmn) - Touch-Display trifft Tastatur: Mehrere Hersteller haben den Tablet-Computer und das Notebook gekreuzt. Die Hybrid-Geräte sollen die Vorteile beider Kategorien vereinen und den Anbietern helfen, sich von Konkurrenten im Tablet-Segment abzusetzen.

Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas (6. bis 9. Januar) stellten die Hersteller ihre iPad-Konkurrenten jetzt dem Fachpublikum vor. «Die Verbraucher wollen die Eleganz, den Bedienkomfort und das tragbare Design von Tablet-Computern, aber auch die Vertrautheit von Notebooks», begründete Samsung-Manager Scott Ledterman die Kreuzung aus Tablet und Notebook. Der südkoreanische Hersteller lässt bei seiner «Sliding PC 7»-Serie die Tastatur hinter einem 10 Zoll großen Touch-Display verschwinden. Sie lässt sich bei Bedarf herausschieben.

Das Doppelpack ist knapp zwei Zentimeter dick. Angetrieben wird der Computer von einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 Gigahertz. Während viele der neuen Tablets mit Android laufen, ist hier Windows 7 an Bord. Die Geräte sollen vom April an in Deutschland erhältlich sein. Zum Preis äußerte sich das Unternehmen nicht.

Asus hat zwei Hybrid-Geräte vorgestellt. Beide laufen mit der auf Tablet-Computer zugeschnittenen Version des Google-Betriebssystems Android namens Honeycomb. Das «Eee Pad Slider» verfügt wie sein Samsung-Pendant über eine herausschiebbare Tastatur unter dem 10-Zoll-Display. Der leistungsstarke Prozessor Tegra 2 Dual Core von Nvidia treibt das Gerät an. Das «Eee Pad Transformer» hat eine abnehmbare Tastatur. Die Geräte sollen bis Juni auf den Markt kommen und 400 bis 1100 US-Dollar kosten. Euro-Preise wurden nicht genannt.

Lenovo setzt beim «IdeaPad U1» auf eine Mischung aus Android und Windows. Als Notebook läuft das Gerät mit Windows 7. Klinkt man den 10-Zoll-Bildschirm aus dem Gerät heraus, hält man einen Tablet-Computer in der Hand, den Lenovo als «LePad» bezeichnet. Dieser läuft nicht mehr mit Windows, sondern mit dem schlankeren Google-Betriebssystem Android. Ob es diese Geräte auch in Deutschland geben wird, ist derzeit aber noch unklar.

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