Theremin im Netz
Ein weites Feld für viele Töne: Die Klaviatur des Theremins ist der Raum. Foto: femurdesign.com

Ein weites Feld für viele Töne: Die Klaviatur des Theremins ist der Raum. Foto: femurdesign.com

dpa

Ein weites Feld für viele Töne: Die Klaviatur des Theremins ist der Raum. Foto: femurdesign.com

Berlin (dpa/tmn) - Das Wort Theremin ist vielen ad hoc sicher kein Begriff. Der Klang, den dieses Instrument erzeugt, dürfte aber aus Science-Fiction-Streifen der 50er und 60er Jahre gut bekannt sein.

Es ist der Sound der fliegenden Untertassen. Und den kann man jetzt auch ohne physisches Theremin im Netz abspielen. Dort lassen sich die Töne per virtuellem Synthesizer und Mausklick erzeugen.

Für längere Töne hält man die Taste länger gedrückt, den typischen Ufo-Sound erhält man, wenn man zusätzlich den Mauszeiger hin- und herzieht. Neben der Wellenform lassen sich auch Toneigenschaften wie etwa Verzögerung einstellen. Als Browser empfehlen die Entwickler Chrome oder Safari, weil es im Firefox zu Fehlern kommen kann.

So einfach ist das Bedienen eines echten Theremins natürlich nicht. Denn es ist das wohl einzige Instrument, das ohne jede Berührung gespielt wird. Die Töne werden über die elektrische Kapazität der Hände erzeugt, die ein elektromagnetisches Feld zwischen zwei Elektroden beeinflussen. Erfunden hat das Theremin der Russe Lew Termen Anfang des 20. Jahrhunderts.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer