München (dpa/tmn) - SSD-Festplatten sind elektronische, relativ robuste Speicher für den Computer. Doch es gibt feine Unterschiede zwischen den Angeboten - Käufer sollten daher genau vergleichen.

Computerbesitzer sollten beim Kauf einer SSD-Festplatte auf den Stromverbrauch achten. Auch Ausstattung, Lieferumfang und Service des Herstellers sind einen Blick wert, rät die Zeitschrift «PC Welt» (Ausgabe 1/2013), die insgesamt 20 Festplatten mit SSD-Speicher getestet hat. Bei der Geschwindigkeit unterscheiden sich die verschiedenen Modelle demnach kaum noch.

Sparsame SSDs haben im Leerlauf eine Leistungsaufnahme von 0,3 Watt, unter Last sind drei bis vier Watt gute Werte. Wichtig ist der Energiehunger vor allem für Notebooks, weil der Akku von der neuen Festplatte sonst zu sehr beansprucht wird. Besitzer eines mobilen Computers sollten außerdem Wert auf eine Verschlüsselungsfunktion legen. Geht das Notebook verloren, haben Diebe oder Finder damit keinen Zugriff auf sensible Daten.

Günstige SSD-Festplatten gibt es schon ab 70 Cent pro Gigabyte, Modelle mit 128 Gigabyte Platz kosten so weniger als 100 Euro. Die «PC Welt»-Redakteure raten allerdings, für zusätzlichen Service ruhig mehr Geld auszugeben. Gewährt der Hersteller zum Beispiel fünf Jahre Garantie, sollten Verbraucher dafür ruhig 10 bis 20 Cent pro Gigabyte drauflegen.

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