Axel Springer AG
Axel Springer AG-Chef Matthias Doepfner.

Axel Springer AG-Chef Matthias Doepfner.

dpa

Axel Springer AG-Chef Matthias Doepfner.

Berlin (dpa) - Der Medienkonzern Axel Springer hat sein Angebot für das französische Internet-Immobilienportal Seloger.com erhöht. Der Konflikt um die geplante Übernahme wurde damit beigelegt. Der Aufsichtsrat von Seloger empfiehlt den Aktionären, die neue Offerte zu akzeptieren.

Springer bietet jetzt 38,05 Euro pro Aktie, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das ist ein Aufschlag von 12 Prozent zum ursprünglichen Angebot von 34 Euro aus dem vergangenen September. Seloger wird damit insgesamt mit rund 630 Millionen Euro bewertet.

Das erste Angebot hatte Seloger abgelehnt und die Übernahmeerlaubnis der französischen Börsenaufsicht beim Pariser Berufungsgericht angefochten. In einer Vereinbarung mit Springer sagte Seloger nun zu, die Annahme des neuen Angebots zu empfehlen sowie die Klage zurückzuziehen.

Axel Springer hält bereits 12,4 Prozent der Anteile. Das aufgestockte Angebot gilt, sofern Springer mindestens 50,01 Prozent der Aktien erhält. Sollte diese Annahmequote nicht erreicht werden, entfällt das Angebot.

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