Die flotten Matches machen gegen Computer- und Online-Gegner machen in der Version 2009 richtig Laune. Den Karrieremodus hat Sega jedoch verbockt.

Düsseldorf. Wer virtuelles Tennis spielen will, hat zwei ernst zu nehmende Alternativen: Die eine heißt "Topspin 3" und richtet sich an Simulationsfreunde. Wer mehr Wert auf schnellen Spaß als auf Realismus legt, greift zu "Virtua Tennis 2009" von Sega. Hier fällt der Einstieg dank einfacher Bedienung kinderleicht. Dass (fast) nie ein Ball ins Aus oder ins Netz fliegt, gehört zum Konzept.

Wer will, kann sofort in die Haut von Roger Federer schlüpfen und sich in Schaukämpfen lange und packende Ballwechsel mit Rafael Nadal liefern - trotz der lieblosen Präsentation ein Riesenspaß.

Das Gegenteil ist der Karrieremodus: In kurzen Partien gegen schwache Gegner kämpft sich das virtuelle Alter Ego die Ranglisten hoch. Doch selbst nach zwanzig gewonnenen Turnieren dümpelt der Spieler noch in der unteren Hälfte der Amateurliga herum - frustrierend.

Langfristig motivieren müssen daher die Online-Ranglisten (Xbox, PS3) mit Matches gegen echte Gegner aus aller Welt.

Virtua Tennis 2009, Sega, für Xbox360, PS3, PC, Wii, ca. 50 Euro

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