In «Cubic Ninja» muss der Spieler seine Konsole hin und her kippen, um einen Würfel durch ein Labyrinth zu navigieren.
In «Cubic Ninja» muss der Spieler seine Konsole hin und her kippen, um einen Würfel durch ein Labyrinth zu navigieren.

In «Cubic Ninja» muss der Spieler seine Konsole hin und her kippen, um einen Würfel durch ein Labyrinth zu navigieren.

Red - der Held des Spiels «Solatorobo: Red the Hunter» ist halb Mensch, halb Hund und wohnt über den Wolken.

Der außerirdische Ring eines «Green Lantern» gibt ihm die Macht, nahezu jede erdenkliche Waffe aus grüner Energie zu formen.

Ubisoft/dpa/tmn, Bild 1 von 3

In «Cubic Ninja» muss der Spieler seine Konsole hin und her kippen, um einen Würfel durch ein Labyrinth zu navigieren.

Berlin (dpa/tmn) - Helden stürmen die mobilen Spielekonsolen: Die einen sind maskierte Comic-Ikonen in eng anliegenden Anzügen wie Captain America oder Green Lantern. Ein anderer ist ein Hundemensch, ein purzelnder Ninja und ein Mädchen auf Vermisstensuche.

Den Anfang beim Sommer der Superhelden auf mobilen Spielekonsolen macht «Green Lantern»: Im Spiel zum Kinofilm gerät der unwissende Erdling Hal Jordan an einen mysteriösen Ring, der ihn quer durch die Galaxie zu einem alten Orden befördert, der seit Jahrtausenden für das Gute im Universum kämpft. Als erster Mensch darf er nun als Green Lantern (Grüne Laterne) auf der Erde nach dem Rechten sehen.

Und das gerade rechtzeitig, denn die Manhunters haben es auf Menschen und Lantern-Kämpfer gleichermaßen abgesehen. Zum Glück verleiht der außerirdische Ring Hal - und damit auch dem Spieler - besondere Kräfte. Aus grüner Energie lässt er Waffen wie Schwerter, Kanonen und Riesenfäuste entstehen, mit denen man den bösen Schergen ordentlich einheizt. Aber auch als Enterhaken oder Schutzschild kann der Ring eingesetzt werden. Spieler dürfen den grünen Helden auf DS, 3DS, sowie allen stationären Konsolen begleiten. «Green Lantern: Rise of the Manhunters» ist bei Warner Interactive für 28 (DS) beziehungsweise 38 (3DS) Euro erschienen.

Ein weiterer Held mit übernatürlichen Kräften ist Captain America. Im Gegensatz zu Green Lantern sind seine Kräfte jedoch nicht außerirdischer Natur, und es geht auch weit weniger futuristisch zu. Stattdessen macht der Spieler einen Sprung zurück in den Zweiten Weltkrieg. Dort machen die US-Streitkräfte in einem geheimen Projekt aus dem Soldaten Steve Rogers den Superkrieger Captain America. Und so lautet auch der Titel des neuen Spiels für DS, 3DS und alle stationären Konsolen «Captain America: Super Soldier».

Der Captain tritt gegen die Nazis an, die ihrerseits einen Superschurken in ihren Reihen haben: Den Geheimagenten Red Skull und seine technisch überlegene Armee. Traditionell kämpft Captain America mit seinem runden Schild in der Hand gegen das Böse, dass ihm nicht nur zum Schutz, sondern auch als Schlag- und Wurfwaffe dient. Seine Gegner sind nicht gerade historisch korrekt, dafür sehr fantasievoll mit Elektrowaffen und Kampfrobotern ausgestattet, so dass der Captain einiges zu tun hat. Dabei kommen ihm nicht nur seine Kampfkraft, sondern auch seine athletischen Fähigkeiten zu Gute, denn «Captain America» ist nicht nur ein actionreiches, sondern auch ein Spiel mit vielen akrobatischen Einlagen. Zum Kampf gegen das Dritte Reich dürfen die Spieler ab dem 15. Juli bei Sega aufbrechen.

Ein bisher unbekannter Held ist Red - halb Mensch, halb Hund - im Spiel «Solatorobo: Red the Hunter». Als Kopfgeldjäger bringt Red mit seinem Kampfroboter Dahak Verbrecher zur Strecke. Doch seine Heimat Sheperd Republic hoch über den Wolken wird von weit schlimmeren Dingen als ein paar Kleinkriminellen bedroht, denn der böse Larez hat es auf sie abgesehen. Red und seine Freunde Chocolat und Elh gehen gemeinsam auf Monsterjagd, um den Frieden wieder herzustellen. «Solatorobo» ist ein abwechslungsreiches Action-Rollenspiel, das mit einer beeindruckenden und kunterbunten Grafik zeigt, dass die DS-Konsole noch nicht zum alten Eisen gehört. Das Spiel ist bei Nintendo für knapp 40 Euro erschienen.

Ungewöhnliche Wege beschreitet der nächste Held, vor allem bei seiner Steuerung. In «Cubic Ninja» von Ubisoft muss der Spieler nicht einen Knopf berühren, um den würfelförmigen Kämpfer ans Ziel zu bringen. Auch der Touchscreen des 3DS bleibt unberührt. Stattdessen bedient sich der Spieler der Neigungssensoren des Handhelds, um die 100 Level zu meistern. Wie beim altbekannten Murmel-Labyrinth neigt sich bei Bewegung die gesamte Spielumgebung, so dass der Würfelninja durchs Level purzelt. Auf diese Weise muss er bis zum Ausgang gelangen und dabei zahlreiche Hindernisse überwinden, Fallen umgehen und Rätsel lösen.

Im Laufe des Spiels sind verschiedene Würfel freischaltbar, die über unterschiedliche Eigenschaften verfügen und somit manche Aufgaben erleichtern. Bei Bedarf lässt sich «Cubic Ninja» auch mit den regulären Buttons spielen, aber mehr Spaß verspricht eindeutig der Gebrauch der Neigungssensoren. Kostenpunkt: rund 30 Euro.

Konventionellere Rätselkost verspricht «Das Geheimnis von Dragonville - Mays Mystery» von Rondomedia. Das Mädchen May ist auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder Tery, der seit einem Heißluftballon-Absturz vermisst wird. In der geheimnisvollen Stadt Dragonville beginnen ihre Nachforschungen, doch deren Bewohner machen May die Suche nicht leicht und stellen sie immer wieder vor neue Rätsel. Wen das ganze an die «Professor Layton»-Reihe erinnert, der liegt sicher nicht falsch, denn «Das Geheimnis von Dragonville» orientiert sich stark am erfolgreichen Vorbild. Auch hier laden über 200 Rätsel zum Knobeln ein, die von skurrilen Figuren vorgetragen werden. Das Spiel erscheint am 29. Juli für rund 28 Euro auf dem DS.

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