Neue PC-Spiele
Adrian Gordon am Abgrund: Wenn er in «Black Mirror III» nicht beweisen kann, dass er das Familienschloss nicht abgebrannt hat, wandert er ins Gefängnis.

Adrian Gordon am Abgrund: Wenn er in «Black Mirror III» nicht beweisen kann, dass er das Familienschloss nicht abgebrannt hat, wandert er ins Gefängnis.

Burg unter Beschuss: Bei «Stronghold Kingdoms» schenken sich die Spieler nichts.

In Hollywood gehen seltsame Dinge vor: Reporter Dan auf Recherche in «The next big thing».

In «Dungeons» ist der Spieler Kerkermeister und muss unter anderem die Seelen von Helden einsacken, die sich ins unterirdische Labyrinth haben locken lassen.

dtp entertainment/dpa/tmn, Bild 1 von 4

Adrian Gordon am Abgrund: Wenn er in «Black Mirror III» nicht beweisen kann, dass er das Familienschloss nicht abgebrannt hat, wandert er ins Gefängnis.

Berlin (dpa/tmn) - Unterirdische Labyrinthe, in denen der Spieler zum Kerkermeister wird, ein Comic-Adventure, das ins Los Angeles der 50er Jahre führt, oder Düsteres à la Edgar Allan Poe in einem britischen Schloss: In der dunklen Jahreszeit wird der PC zum Gruselkabinett.

Das neue «Dungeons» ist angelehnt an die beliebte «Dungeon Keeper»-Serie. Auch in diesem Titel geht es um einen düsteren Dungeon-Lord, Helden und Monster. Wie beim Vorbild muss der Spieler als Kerkermeister finstere Untergrund-Labyrinthe erschaffen. Diese gilt es aber so zu bauen, dass sie für alle Spielcharaktere vom Krieger bis zum Magier attraktiv sind. Helden ziehen zum Beispiel Kisten, Waffen und Rüstungen magisch an.

Die Gemeinheit dahinter: Je glücklicher ein Held ist, desto mehr Seelenpunkte kann ihm der Dungeon-Lord entziehen. Und diese Punkte sind neben Gold die Währung, mit der das Dungeon weiter gebaut werden kann. Und natürlich darf der Spieler als Kerkermeister auch ungnädig sein, ins Spielgeschehen eingreifen und Helden den Garaus machen. Publisher Kalypso Media vertreibt das Spiel ab dem 27. Januar. Der Preis liegt bei knapp 40 Euro.

Entwickler Firefly Studios veröffentlicht den kostenlos spielbaren Online-Ableger des beliebten Strategiespiels «Stronghold». Der Titel mit dem Namen «Stronghold Kingdoms» war schon eine Zeit lang als Beta-Version verfügbar, nun kommt die finale Version. Auch in der Internetvariante übernimmt der Spieler die Rolle eines Burgherrn im finsteren Mittelalter. Ein am Anfang des Spiels noch beschauliches kleines Dörfchen muss zu einer Stadt samt schützender Burg ausgebaut werden.

Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist eine interaktive Spielkarte. Hier sieht der Spieler die Züge seines Gegenspielers und kann Gegenmaßnahmen ergreifen - nicht nur mit der Streitaxt: Je nach Laune und Kalkül des Spielers lässt sich auch der kaufmännische oder diplomatische Weg einschlagen. Die finale Version des Spiels kann vom 28. Januar an auf www.strongholdkingdoms.com kostenlos heruntergeladen werden.

Die Adventurespiel-Schmiede Pendulo Studios, die schon mit der «Runaway»-Serie erfolgreich war, schickt mit «The next big thing» ein neues Point-and-Click-Adventure ins Rennen. Die Spanier beweisen, dass Comic-Grafik nicht altbacken wirken muss, das Artdesign kann auch bei «The next big thing» überzeugen. Der Titel spielt im Los Angeles der 50er Jahre allerdings in einer Parallelwelt. Denn neben Menschen tummeln sich auf den Straßen allerhand Monster und andere Ungeheuer, die friedlich mit den Bürgern von LA zusammenleben. Da gibt es dann auch schon einmal fleischfressende Pflanzen als Wachhund.

Hauptakteure des Adventures sind zwei ehrgeizige Journalisten: Liz und Dan, die sich anfangs überhaupt nicht leiden können. Die beiden Reporter werden von ihrem Chef losgeschickt, um merkwürdigen Geschehnissen in Hollywood auf den Grund zu gehen. Je nachdem, welche Aufgabe gerade zu lösen ist, schlüpft der Spieler in die Rolle von Liz oder Dan. Bevor man sich an dem einen oder anderen Rätsel die Zähne ausbeißt, steht eine Hilfefunktion zur Verfügung. Das Spiel geht am 4. Februar für 35 Euro in den Verkauf.

Vom ungeheuerlichen Los Angeles der 50er Jahre geht es ins düstere England dieser Tage: Publisher dtp veröffentlicht «Black Mirror III». Im dritten Teil der Serie übernimmt der Spieler die Rolle des Adrian Gordon, der am Anfang des Spiels vor seinem brennenden Familiensitz Black Mirror Castle steht. Prompt nimmt die Polizei Adrian fest, der nunmehr seine Unschuld beweisen muss. Dazu gilt es, 62 verschiedene Schauplätze aufzusuchen. Die Kombination aus düsterer Optik und eindrucksvollen Soundeffekten sorgt bei dem Gothic-Horror-Adventure für Gänsehaut. Das Spiel soll am 4. Februar zu einem Preis von knapp 32 Euro erscheinen.

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