Nvidia Tegra 2
Jetzt auch für Smartphones: Das Bauteil Nvidia Tegra 2 umfasst einen mobilen Doppelkern-Prozessor, einen Grafikchip und einen Videoprozessor.

Jetzt auch für Smartphones: Das Bauteil Nvidia Tegra 2 umfasst einen mobilen Doppelkern-Prozessor, einen Grafikchip und einen Videoprozessor.

Nvidia/dpa/tmn

Jetzt auch für Smartphones: Das Bauteil Nvidia Tegra 2 umfasst einen mobilen Doppelkern-Prozessor, einen Grafikchip und einen Videoprozessor.

Las Vegas (dpa/tmn) - Nvidia bringt seinen Doppelkernprozessor auf neue Smartphones. Eines der ersten Handys mit der Chip-Technik werde das LG Optimus 2X sein, teilte der Grafikkarten-Spezialist am Mittwoch (5.1.) auf der Unterhaltungselektronikmesse CES (6. - 9.1.) mit.

Bisher haben Handys im allgemeinen einen Prozessor mit einem Kern. Bei Laptops oder Computern am Schreibtisch haben sich die «Doppelherzen» aber bereits etabliert - besonders leistungsfähige Rechner haben sogar schon Vierfachkernprozessoren.

Die Chip-Plattform Nvidia Tegra 2 umfasst einen mobilen Doppelkern-Prozessor des Herstellers ARM, einen Grafikchip mit Unterstützung für 3D-Spiele und einen Videoprozessor, der bewegte Bilder in hoher Auflösung (HD-Qualität mit 1080 Bildzeilen) aufs Display bringt.

Nvidia verspricht für Tegra 2 eine besonders schnelle Internetnutzung und eine hohe Gesamtleistung bei geringem Stromverbrauch. Der für das Geschäft mit Mobilgeräten zuständige Manager Michael Rayfield sprach vom Beginn einer «Superphone-Ära»: Die neuen Smartphones würden von ihren Nutzern nicht nur als Telefon, sondern als vollwertiger Computer betrachtet werden.

Nvidia stellte auf der CES auch neue Grafik-Chips für Notebooks vor. Die Bauteile der GeForce-500M-Serie sind besonders für neue Computer mit der Intel-Prozessortechnik Sandy Bridge gedacht. Diese gerade erst vorgestellten Chips vereinen Zentraleinheit (CPU) und Grafikchip (GPU) auf einem einzigen Stück Silizium. Der zusätzliche Grafikchip von Nvidia soll nun die Leistung bei datenintensiven Anwendungen wie HD-Filmen oder 3D-Spielen verbessern.

Bei den Modellen GeForce GT 540M, 550M und 555M verspricht der Hersteller im Vergleich zur integrierten Grafiklösung eine vierfache Performance. Die neuen Grafikchips sollen den Angaben zufolge in diesem Jahr in Notebooks von Herstellern wie Acer, Dell, Lenovo oder Medion eingebaut werden.

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