Nach den neuerlichen Hiobsbotschaften sackten die Siemens-Aktien zeitweise um mehr als fünf Prozent nach unten. Foto: David Ebener
Nach den neuerlichen Hiobsbotschaften sackten die Siemens-Aktien zeitweise um mehr als fünf Prozent nach unten. Foto: David Ebener

Nach den neuerlichen Hiobsbotschaften sackten die Siemens-Aktien zeitweise um mehr als fünf Prozent nach unten. Foto: David Ebener

dpa

Nach den neuerlichen Hiobsbotschaften sackten die Siemens-Aktien zeitweise um mehr als fünf Prozent nach unten. Foto: David Ebener

München (dpa) - Der Elektrokonzern Siemens muss sich angesichts der Konjunkturflaute auch von seiner Gewinnerwartung für das kommende Jahr verabschieden. Die angepeilte Ergebnismarge im operativen Geschäft von mindestens zwölf Prozent werde man vor allem wegen geringerer Markterwartungen «voraussichtlich nicht erreichen».

Dies teilte das Unternehmen in München mit. Die Marge bezeichnet den Anteil des Ergebnisses am Umsatz. Die Zielgröße von mindestens zwölf Prozent war wichtiger Teil des milliardenschweren Sparprogramms «Siemens 2014».

Erst Anfang Mai hatte Konzernchef Peter Löscher die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 (30. September) zurückschrauben müssen. Nach den neuerlichen Hiobsbotschaften sackten die Aktien des DAX-Schwergewichts am Donnerstag zeitweise um mehr als fünf Prozent nach unten. Zu den Hintergründen wollte sich das Unternehmen zunächst nicht äußern. Siemens legt am kommenden Donnerstag (1. August) die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor.

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