Las Vegas (dpa/tmn) - Klassische E-Book-Reader müssen im Unterschied zu Tablet-Computern wie dem iPad immer noch auf Farbe verzichten. Dafür holen sie jetzt bei der Auflösung auf, wie es ein neues Lesegerät für digitale Bücher zeigt.

Solch einen E-Book-Reader hat der koreanische Hersteller iriver am Donnerstag (6.1.) auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas (6. - 9. Januar) vorstellte. Der sechs Zoll große Bildschirm des iriver Story HD stellt 768 mal 1024 Pixel dar - bisher waren es bei dieser Display-Größe in der Regel 600 mal 800 Bildpunkte.

Die höhere Auflösung ermöglicht nach Angaben des Herstellers «eine perfekte Lesbarkeit mit gestochen scharfen Buchstaben». E-Book-Reader nutzen die Display-Technik E-Ink, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und im Unterschied zum LCD-Bildschirm nur beim Umblättern Strom benötigt. Die Technik ermöglicht bislang keine Farbdarstellung, sondern lediglich mehrere Graustufen. Je nach Lesegewohnheiten kann der Akku eines E-Book-Readers aber viele Tage oder sogar einige Wochen reichen. Der iriver Story HD soll voraussichtlich im April oder Mai 2011 in den Handel kommen. Der Preis steht noch nicht fest.

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