Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer, hier im Juni, sieht weitere Fortschritte «auf dem Weg in Richtung Profitabilität». Foto: Britta Pedersen
Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer, hier im Juni, sieht weitere Fortschritte «auf dem Weg in Richtung Profitabilität». Foto: Britta Pedersen

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer, hier im Juni, sieht weitere Fortschritte «auf dem Weg in Richtung Profitabilität». Foto: Britta Pedersen

dpa

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer, hier im Juni, sieht weitere Fortschritte «auf dem Weg in Richtung Profitabilität». Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Der Start-up-Entwickler Rocket Internet sieht sich auf Kurs bei dem Ziel, seine großen Beteiligungen in die Gewinnzone zu führen. Das belegten die im ersten Halbjahr geringeren Verluste im operativen Geschäft, teilte der Konzern in Berlin mit.

Diese seien im Vergleich zur Vorjahresperiode um 84 Millionen Euro gesunken.

Die großen Beteiligungen aus den Bereichen Mode- und Möbelhandel sowie Essenszustellung - HelloFresh, Foodpanda, Global Fashion Group, Jumia, Home24 und Westwing - hätten ihren Umsatz um 32 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro gesteigert.

Insgesamt ergab sich im ersten Halbjahr jedoch ein Verlust von 617 Millionen Euro, wie Rocket bereits Anfang September bekanntgegeben hatte. Hauptgrund dafür war eine Abschreibung von 383 Millionen Euro auf die Global Fashion Group (GFG), in der Rocket mehrere Online-Modehändler gebündelt hat.

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer sprach von «weiteren Fortschritten auf dem Weg in Richtung Profitabilität». «So gehen wir davon aus, dass mindestens drei unserer wesentlichen Beteiligungen Ende 2017 profitabel sein werden», stellte er fest und bekräftigte damit frühere Ankündigungen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer