Gebogener Fernseher von Samsung
Kurviges Bild: Gebogene Fernseher sind auf der Elektronikmesse CES schwer in Mode. Hier im Bild: Das Samsung-Modell U9000. Foto: Samsung

Kurviges Bild: Gebogene Fernseher sind auf der Elektronikmesse CES schwer in Mode. Hier im Bild: Das Samsung-Modell U9000. Foto: Samsung

Kurve per Fernbedienung: Bei LGs 77-Zoll-Fernseher kann der Nutzer selbst einstellen, wie sehr das Bild gebogen wird. Foto: LG

Fernseher mit Betriebssystem: Die M7000-Serie von Haier hat die Google-Software Android an Bord. Foto: Haier

Fast wie bei Apple: Acer setzt beim Iconia A1-830 auf ein Seitenverhältnis von 4:3. Foto: Acer

Tablet oder Notebook? Beim Transformer Book Duet TD300 von Asus kann der Nutzer auch ohne Tastatur weiterarbeiten. Foto: Asus

Premiere für Lenovo: Das Vibe Z ist das erste Smartphone des chinesischen Herstellers mit LTE. Foto: Lenovo

Mit Stift und Windows: Asus zeigt auf der CES das VivoTab Note 8. Foto: Asus

Bunt und wasserfest: Das Xperia Z1 Compact ist die kleinere Variante des schon erhältlichen Xperia Z1. Foto: Sony

LTE zum Niedrigpreis: Das neue 50 Helium will Archos schon für 250 Euro auf den Markt bringen. Foto: Archos

Die Schiefertafel im Wohnzimmer: Riesige Fernseher sind auf der CES keine Seltenheit - hier ein 110-Zoll-Modell von TCL. Foto: TCL

dpa, Bild 1 von 10

Kurviges Bild: Gebogene Fernseher sind auf der Elektronikmesse CES schwer in Mode. Hier im Bild: Das Samsung-Modell U9000. Foto: Samsung

Las Vegas (dpa/tmn) - Der Startschuss ins Technikjahr fällt traditionell in Las Vegas auf der CES. Neuheiten gibt es in diesem Jahr vor allem aus dem Bereich der Fernseher zu sehen. Wer sich für Tablets, Smartphones oder Notebooks interessiert, wird aber auch fündig.

Sie sind riesengroß und hochauflösend: Fernseher stehen traditionell im Mittelpunkt der Elektronikmesse CES in Las Vegas (7. bis 10. Januar). Darüber hinaus hat die Leistungsschau der Hersteller aber noch mehr zu bieten.

Der Trend geht zur Pixelflut: Schon auf der IFA 2013 in Berlin gab es kaum einen TV-Hersteller, der an seinem Stand nicht mindestens einen Fernseher mit der neuen Ultra-HD-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln präsentierte. Das gilt umso mehr für die CES. Und weil Bilder mit so vielen Pixeln auch auf riesigen Fernsehern gut aussehen, werden die Neuvorstellungen bei fast jedem Hersteller immer größer. War Samsungs S9 mit seinen 110 Zoll 2013 noch ein Unikat, gibt es mittlerweile mehrere Geräte in ähnlichen Dimensionen, etwa am Stand von TCL.

Dass Größe nicht alles ist, zeigt LG, das auf seinem Messestand zahlreiche neue OLED-Fernseher präsentiert. Hinter der Abkürzung (Organic Light-Emitting Diode) verbirgt sich eine neue Technologie, die TV-Bilder schöner und Geräte energieeffizienter machen soll. Zurzeit sind OLED-Modelle aber noch sehr teuer in der Herstellung, vor allem in Formaten wie den 77 Zoll des LG-Topmodells 77EC9800.

Schwer in Mode sind außerdem gebogene Bildschirme - sie sollen vor allem bei größeren Geräten dafür sorgen, dass der Zuschauer das ganze Bild ohne Verzerrungen wahrnimmt. Mit die größten Kurven gibt es auf der Messe bei Samsung in Form eines 105-Zoll-Fernsehers mit Ultra HD und gebogener Leinwand zu sehen. Und beim 77-Zöller von LG kann der Nutzer den Grad der Biegung sogar per Fernbedienung regeln.

Andere neue TV-Ideen zeigt zum Beispiel Haier mit seiner M7000-Serie, auf der als Betriebssystem das von Smartphones und Tablets bekannte Android 4.2 läuft. Das soll das Streamen von Filmen oder TV-Serien aus dem Internet und dem Heimnetzwerk erleichtern.

Bei den Tablets feiern auf der CES zum Beispiel die Galaxy-Modelle NotePRO und TabPRO von Samsung Premiere, jeweils mit 12,2 Zoll großem Touchscreen. Das NotePRO hat einen Datenstift für handschriftliche Notizen. Gleiches gilt für das VivoTab Note 8 von Asus. Das kommt im handlicheren 8-Zoll-Format und hat Windows 8.1 statt Android.

Freie Wahl zwischen den Betriebssystemen bietet Acer mit seinen neuen Tablets. Darunter ist das Iconia A1-830 mit Android und das ähnlich große, aber etwas besser ausgestattete Iconia W4 mit Windows. Und beim Asus Transformer Book Duet TD300, einer Mischung aus Notebook und Tablet mit abnehmbarer Tastatur, sind sogar beide Systeme installiert, zwischen denen das Gerät blitzschnell umschalten kann.

Zu den Neuvorstellungen bei den Smartphones gehört Lenovos Vibe Z, das erste Gerät des chinesischen Herstellers, das den Mobilfunkstandard LTE unterstützt. Sony zeigt das Xperia Z1 Compact, eine kleinere Version des Flaggschiffs Xperia Z1 mit ähnlich aufwendiger Technik und der gleichen wasserdichten Hülle - dafür kostet es auch gut 499 Euro.

Eher auf den Niedrigpreisbereich zielt Archos mit seinen neuen LTE-Smartphones 45 Helium und 50 Helium mit 4,5- und 5-Zoll-Display. 200 beziehungsweise 250 Euro werden dafür fällig. Ähnlich günstig, zumindest in Übersee, sind nach US-Medienberichten auch die Smartphones der ZenFone-Serie von Asus - das sind 4 bis 6 Zoll große Smartphones mit Atom-Prozessoren von Intel.

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