Die Geoinformatiker befinden: Open Street Map fehlen nur noch 9 Prozent der Daten, die auch die Navi-Hersteller bereitstellen. (Foto: openstreetmap.org)
Die Geoinformatiker befinden: Open Street Map fehlen nur noch 9 Prozent der Daten, die auch die Navi-Hersteller bereitstellen. (Foto: openstreetmap.org)

Die Geoinformatiker befinden: Open Street Map fehlen nur noch 9 Prozent der Daten, die auch die Navi-Hersteller bereitstellen. (Foto: openstreetmap.org)

dpa

Die Geoinformatiker befinden: Open Street Map fehlen nur noch 9 Prozent der Daten, die auch die Navi-Hersteller bereitstellen. (Foto: openstreetmap.org)

Heidelberg (dpa/tmn) - Das Kartenmaterial von Open Street Map (OSM) kann inzwischen teilweise mit kommerziellen Konkurrenten mithalten: In einer Studie von Geoinformatikern an der Uni Heidelberg schneidet der Mitmach-Dienst gut ab.

Die Karten unter «openstreetmap.org» werden ähnlich wie beim Online-Lexikon Wikipedia von Internetnutzern erstellt und ergänzt. Die Fehlerquote ist dabei vergleichsweise gering, urteilen Forscher der Universität Heidelberg in einer neuen Studie. Die Geoinformatiker hatten die Datensätze von Open Street Map und einem Hersteller von Navigationsgeräten miteinander verglichen.

Open Street Map fehlen demnach noch 9 Prozent der Daten, die die Navigationsprofis bereitstellen. Die Forscher rechnen aber damit, dass die OSM-Nutzer diese Lücke bis Ende 2012 schließen werden. Größere Schwierigkeiten gibt es mit der Markierung von Abbiegeverboten, die für Autofahrer bei der Routenplanung besonders wichtig sind - hier könnte es noch einige Jahre dauern, bis Open Street Map die Konkurrenz eingeholt hat. An anderen Stellen sind die von der Community erstellten Daten sogar umfangreicher, zum Beispiel bei der Erfassung von Rad- und Fußgängerwegen.

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