Leipzig (dpa/tmn) - Eigentlich gilt ein Konzert als ausverkauft, es werden aber noch anderswo im Netz Karten mit deutlich höheren Preise angeboten? Experten erklären, warum man auf solche Angebote nicht eingehen sollte.

Beim Kauf von Eintrittskarten im Internet sollten Verbraucher nie mehr als den Ursprungspreis bezahlen. Wenn Konzerte oder Fußballspiele ausfallen, muss der Veranstalter im Zweifelsfall nur den regulären Ticketpreis erstatten, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen. Auf der Differenz bleiben Onlineshopper sitzen. Kleine Preisaufschläge sind bei Kartenkauf im Netz allerdings normal, sie entstehen zum Beispiel durch Vorverkaufsgebühren.

Besonders groß ist die Gefahr zu teurer Tickets bei Anbietern, die ihre Ware nicht direkt vom Veranstalter, sondern aus anderen Quellen beziehen. Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Händlers zeigt, mit welchen Vertragspartnern er zusammenarbeitet.

Wichtig ist außerdem eine verschlüsselte Verbindung zum Übertragen von Daten und eine vollständige Datenschutzerklärung - ohne solche Sicherheiten sollte man auf den Kauf lieber verzichten. Denn bei unseriösen Händlern kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die teuer gekauften Karten gar nicht existieren oder sich als Fälschung entpuppen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer