Berlin (dpa/tmn) - Das Bundesverbraucherministerium will beim Erkennen von Kostenfallen im Internet helfen. Am Freitag (10. Dezember) startete es dafür zwei neue Angebote: Das Online-Spiel «Vorsicht Falle» und das Computerprogramm «Kostenfinder».

Das Spiel soll Verbrauchern anhand realitätsnaher Beispiele zeigen, wie Internet-Kostenfallen aufgebaut sind, erklärte das Ministerium in Berlin. Und der «Kostenfinder» ist eine kostenlose Erweiterung für gängige Internetbrowser. Mit Hilfe dieses Programms werden die Nutzer auf versteckte Preisangaben im Internet aufmerksam gemacht.

Internetseiten seien oft so gestaltet, «dass Verbraucher nur schwer erkennen können, dass die angebotene Dienstleistung etwas kostet», kritisierte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Sie hob das auf den Weg gebrachte Gesetz zur sogenannten «Button-Lösung» hervor: «Künftig soll der Verbraucher vor Abgabe einer Vertragserklärung im Internet klar und verständlich auf eine mögliche Kostenpflicht hingewiesen werden. Erst bei Bestätigung dieses Hinweises kommt ein Vertrag zustande.»

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