Berlin (dpa) - Internetnutzer in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr verstärkt über kinder- und jugendpornografische Inhalte im Netz beschwert.

Insgesamt gingen bei ihnen 958 Beschwerden über derartige Internetadressen ein, teilte die Freiwillige Selbstkontrolle der Multimediaanbieter (FSM) am Montag mit. Im Vorjahr waren es noch 423 Beschwerden gewesen. Leicht zurück gingen Proteste über «einfache» Pornografie und rechtsextremistische Inhalte.

Die FSM betreibt eine eigene Stelle, bei der Nutzer Inhalte von Webseiten beanstanden können. Die Gesamtbeschwerdezahl stieg von 1740 auf 3239. Seit 1997 hat die FSM fast 21 000 Beschwerden bearbeitet.

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