Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg-Porträt von dem chinesischen Künstler Zhu Jia nach einem Coverbild der US-Zeitschrift «New Yorker». Foto: How Hwee Young

Mark Zuckerberg-Porträt von dem chinesischen Künstler Zhu Jia nach einem Coverbild der US-Zeitschrift «New Yorker». Foto: How Hwee Young

dpa

Mark Zuckerberg-Porträt von dem chinesischen Künstler Zhu Jia nach einem Coverbild der US-Zeitschrift «New Yorker». Foto: How Hwee Young

Menlo Park (dpa) - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich sein Milliarden-Vermögen nicht anmerken lassen. Sein Outfit ist meist nach wie vor der zum Markenzeichen gewordene Kapuzenpulli.

Es gibt keine Gerüchte über wilde Partys oder Luxus-Exzesse. Nur dass der 29-Jährige die vier Grundstücke um sein Haus in Kalifornien zusammengekauft haben soll, um seine Privatsphäre zu schützen. Mit einem Vermögen von über 30 Milliarden Dollar hat er das Geld dazu.

Zuckerberg hatte früh Spaß am Programmieren, kam mit Computern besser als mit Weggefährten zurecht und verlor nie sein Ziel aus den Augen: Jeden auf der Welt zu vernetzen. Der Sohn eines Zahnarztes und einer Psychologin hätte schon mit Anfang 20 ein sorgenfreier Milliardär werden können, er brauchte nur die vielen Kaufangebote anzunehmen. Doch Zuckerberg zog es vor, sein Baby Facebook selber weiterzuentwickeln.

Das Netzwerk bestimmt nach wie vor sein Leben. Seine Frau Priscilla ist bereit für Kinder und er noch nicht, wie Zuckerberg jüngst im Interview des Magazins «Bloomberg Businessweek» bekannte: «Wenn ich Kinder habe, will ich Zeit mit ihnen verbringen können.»

An der Elite-Uni Harvard war Zuckerberg eher ein Außenseiter mit wenigen sozialen Kontakten. Das zeigte sich auch in der Anfangszeit von Facebook, als Zuckerberg viel verbrannte Erde bei einstigen Mitstreitern hinterließ. Inzwischen etablierte er beim Online-Netzwerk eine Kultur, in der viel experimentiert wird. Die Facebook-Nutzer stieß er immer wieder mit dem Aufweichen ihrer Privatsphäre vor den Kopf, lernte aber auch, zurückzurudern.

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