Sabine Lisicki nach ihrem Sieg im Wimbledon-Halbfinale: Tennisfans können das Endspiel entweder im Pay-TV verfolgen - oder müssen auf Online-Ticker und -Radios umsteigen. Foto: Gerry Penny
Sabine Lisicki nach ihrem Sieg im Wimbledon-Halbfinale: Tennisfans können das Endspiel entweder im Pay-TV verfolgen - oder müssen auf Online-Ticker und -Radios umsteigen. Foto: Gerry Penny

Sabine Lisicki nach ihrem Sieg im Wimbledon-Halbfinale: Tennisfans können das Endspiel entweder im Pay-TV verfolgen - oder müssen auf Online-Ticker und -Radios umsteigen. Foto: Gerry Penny

dpa

Sabine Lisicki nach ihrem Sieg im Wimbledon-Halbfinale: Tennisfans können das Endspiel entweder im Pay-TV verfolgen - oder müssen auf Online-Ticker und -Radios umsteigen. Foto: Gerry Penny

Berlin (dpa/tmn) - Sabine Lisicki steht als erste Deutsche seit Steffi Graf vor 14 Jahren im Endspiel von Wimbledon. Deutsche Fans werden das Finale jedoch nicht im Free-TV sehen können. Eine Alternative sind Liveticker im Internet.

Live gibt es den Auftritt von Sabine Lisicki im Finale von Wimbledon nur im Pay-TV bei Sky zu sehen. Wer kein Kunde des Bezahlsenders ist, muss daher auf Liveticker im Internet oder die englischsprachige Berichterstattung von Radio Wimbledon ausweichen.

Bei den Rundfunksendern der ARD soll es während des Finales am Samstag (6. Juli) ab 15.00 Uhr regelmäßig Berichte zum aktuellen Stand des Spiels geben. Videostreams im Internet gibt es ebenfalls nur für Sky-Kunden. Eine Möglichkeit für andere Zuschauer, nur für die Übertragung einzelner Sportereignisse zu bezahlen, bietet das Unternehmen nicht an.

Andere Livestreams, die auf Seiten wie wiziwig.tv gesammelt werden, bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Außerdem haben Sportfans hier je nach Anzahl der Nutzer und der Verbindungsqualität oft mit schlechter Bildqualität und stockenden Übertragungen zu kämpfen.

Vom sogenannten P2PTV, für das zuerst spezielle Programme installiert werden müssen, sollten Tennisfans auf jeden Fall die Finger lassen: Weil der Nutzer hier automatisch nicht nur Zuschauer, sondern auch Sender ist, droht massiver rechtlicher Ärger, etwa in Form einer kostenpflichtigen Abmahnung.

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