Berlin (dpa) - Unter künstlicher Intelligenz versteht man eine Simulation menschlicher Fähigkeiten bei Maschinen.

Allerdings gehe es dabei nicht darum, dass Computer tatsächliches Denken oder Fühlen, erklärt Reinhard Karger von Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. «Dafür ist ein Bewusstsein notwendig, dass Computer nach allem, was wir heute wissen, nicht erlangen werden.»

Das sei allerdings auch nicht notwendig, damit Maschinen ausgehend von dem Kontext richtige Antworten geben können. «Wenn jemand zum Beispiel fragt: «Wo ist das Eis?», meint er mit Sicherheit unterschiedliche Sachen - je nachdem, ob er in der Wüste, in Berlin oder in Norwegen ist.» Auf Basis der Standort-Informationen könnte ein Computer die richtigen Antworten für die jeweilige Situation liefern. Er würde sich aber auf das vorgebene Wissen beschränken. «Der Unterschied zum Menschen ist, dass wir eigene Gefühle und Bestrebungen haben.»

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