Las Vegas (dpa) - Skype will mit einer Übernahme weiter in den Mobilfunkmarkt vordringen. Der Anbieter des bekannten Dienstes für Internettelefonie kündigte am Donnerstag (7. Januar) an, den Videospezialisten Qik zu übernehmen.

Das Startup aus Kalifornien ermöglicht es, Videos per Stream vom Handy ins Internet zu übertragen, und hat nach eigenen Angaben fünf Millionen Nutzer. Die Qik-Dienste seien eine Ergänzung zu Videotelefonaten, sagte Skype-Chef Tony Bates auf der Elektronik- Messe CES in Las Vegas. Den Kaufpreis nannte er nicht. US-Medien gehen von 100 Millionen Dollar aus.

Die Qik-Software ist auf mehr als 200 Handys mit allen relevanten Betriebssystemen verfügbar und dank Partnerschaften mit Herstellern und Mobilfunk-Providern auf vielen Geräten vorinstalliert. Skype bietet seine Dienste verschiedenen technischen Plattformen an. Zum Jahreswechsel hatte das Unternehmen angekündigt, auch über das iPhone Videotelefonate zu ermöglichen.

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