Huawei stellt ersten Honeycomb-Tablet vor
Zur IFA hat Huawei seinen ersten Tablet-PC mitgebracht: Das MediaPad wiegt im Alugehäuse 390 Gramm und kommt im November für 399 Euro in den Handel. (Foto: Huawei/dpa/tmn)

Zur IFA hat Huawei seinen ersten Tablet-PC mitgebracht: Das MediaPad wiegt im Alugehäuse 390 Gramm und kommt im November für 399 Euro in den Handel. (Foto: Huawei/dpa/tmn)

dpa

Zur IFA hat Huawei seinen ersten Tablet-PC mitgebracht: Das MediaPad wiegt im Alugehäuse 390 Gramm und kommt im November für 399 Euro in den Handel. (Foto: Huawei/dpa/tmn)

Berlin (dpa/tmn) - Huawei hat auf der IFA (noch bis 7. September) seinen ersten Tablet-PC vorgestellt. Das Sieben-Zoll-Gerät (1280 mal 800 Pixel) namens MediaPad wird mit Android 3.2 (Honeycomb) als Betriebssystem ausgeliefert und wiegt mit einem Alu-Gehäuse aus einem Guss 390 Gramm.

«Es geht uns darum, dass es ein schnelles, schlankes und preiswertes Gerät ist», sagte Europa-Manager Lars-Christian Weisswange. Mit 1,2-Gigahertz-Dualcore-Prozessor, acht Gigabyte (GB) Speicher und UMTS/HSPA+-Modul soll das Tablet mit Flash- und DLNA-Unterstützung ab November für 399 Euro in den Handel kommen. Für rund 50 Euro weniger ist auch eine Version geplant, die nur mit n-WLAN daherkommt. Neben einer Fünf-Megapixel-Kamera sind auch GPS, Bluetooth und HDMI-Anschluss (1080 p) an Bord.

Ebenfalls im November bringt der chinesische Hersteller ein neues Smartphone namens Vision auf den Markt. Das 3,7-Zoll-Handy mit Android 2.3.4 (Gingerbread) steckt in einem Alu-Gehäuse mit gewölbtem Display-Glas und wird von einem Gigahertz-Prozessor angetrieben. Als Besonderheit hat der Hersteller ein 3D-User-Interface auf das Betriebssystem aufgesetzt.

Damit steht zum Beispiel auf dem Startbildschirm ein virtuelles Karussell zum schnellen Aufruf von beliebig vielen Anwendungen zur Verfügung. Das Vision ist ebenfalls ab November für 349 Euro zu haben. Erst Anfang September hatte Huawei mit dem Ideos X3 das erste Handy unter eigenem Markennamen auf den deutschen Markt gebracht.

Huawei zeigt auf der IFA auch neue Datenprodukte, zum Beispiel einen mobilen UMTS-WLAN-Router (bis zu 21,6 MBit/s Download und 5,76 MBits Upload), der beim Einlegen in die Ladeschale den Mobilfunk-Modus deaktiviert und sich dann über das heimische Netzwerk mit dem Internet verbindet (WiFi-Offload). Dazu muss die Ladeschale des E586 per LAN-Kabel mit dem Router oder Modem für Kabel oder DSL verbunden werden. Mit dem E398 haben die Chinesen auch einen neuen LTE-Stick im Angebot (bis zu 100 MBit/s Download und 50 MBits Upload), dessen USB-Stecker sich frei drehen lässt.

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