HP-Chef Apotheker
Léo Apotheker mahnte die Führungskräfte von HP, «auf jeden Pfennig zu achten und Neueinstellungen auf ein Minimum zu beschränken».

Léo Apotheker mahnte die Führungskräfte von HP, «auf jeden Pfennig zu achten und Neueinstellungen auf ein Minimum zu beschränken».

dpa

Léo Apotheker mahnte die Führungskräfte von HP, «auf jeden Pfennig zu achten und Neueinstellungen auf ein Minimum zu beschränken».

Palo Alto (dpa) - Das Geschäft beim weltgrößten Computerkonzern Hewlett-Packard läuft nicht rund. Der aus Deutschland stammende Konzernchef Léo Apotheker warnte vor einem «weiteren schwierigen Quartal».

Er mahnte seine Führungskräfte, «auf jeden Pfennig zu achten und Neueinstellungen auf ein Minimum zu beschränken». Die drastischen Worte fielen in einem firmeninternen Schreiben an das Top-Management, aus dem die Finanzagentur Bloomberg am späten Montag zitierte. Der Aktienkurs gab angesichts der trüben Aussichten nachbörslich um drei Prozent nach. «Wir haben absolut keinen Platz für unrentable Geschäfte oder willkürliche Ausgaben», schrieb Apotheker.

Schon Mitte Februar hatte der Konzernchef die Sorge vor einem Abschwung geschürt. Bei HP hatten sich zuletzt vor allem die Privatkunden bei neuen Geräten zurückgehalten, aber auch die Firmenkunden orderten weniger der lukrativen IT-Dienstleistungen. Der Konzernchef sah sich gezwungen, den Ausblick auf das Geschäftsjahr herunterzuschrauben.

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