Amsterdam (dpa) - Damit zweidimensionale Bilder auf der Kinoleinwand oder Mattscheibe eine Tiefenwirkung erhalten, braucht es einen Trick: Die beiden Augen sehen jeweils ein anderes, räumlich versetztes Bild - wie im wirklichen Leben. So entsteht der 3D-Eindruck.

Es gibt unterschiedliche Verfahren, um dreidimensionale Bilder zu erschaffen. Die meisten Fernsehhersteller setzen auf das Shutter- Verfahren. Dabei erscheinen auf dem Bildschirm abwechselnd die Bilder für das linke und das rechte Auge. Eine sogenannte Shutter-Brille schließt jeweils ein Glas, so dass jedes Auge die richtigen Bilder erhält. Als Nachteil dieses Verfahrens gelten die Brillen: Sie sind teuer, schwer und müssen regelmäßig aufgeladen werden.

Bei der mobilen Konsole Nintendo 3DS soll der räumliche Eindruck ohne Brille entstehen. Die Trennung der Bilder für beide Augen geschieht bereits im Gerät: Ein feines Raster auf dem Display streut das Licht in einem geringfügig veränderten Winkel. Das heißt allerdings auch: Wer sich mit dem Gesicht zu weit von der Bildmitte wegbewegt, sieht nicht mehr in 3D.

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