Samsung setzt bei seinen neuen QLED-Fernsehern nicht auf OLED, sondern auf eine Weiterentwicklung der eigenen «Quantum Dot»-Technologie. Foto: Andrej Sokolow
Samsung setzt bei seinen neuen QLED-Fernsehern nicht auf OLED, sondern auf eine Weiterentwicklung der eigenen «Quantum Dot»-Technologie. Foto: Andrej Sokolow

Samsung setzt bei seinen neuen QLED-Fernsehern nicht auf OLED, sondern auf eine Weiterentwicklung der eigenen «Quantum Dot»-Technologie. Foto: Andrej Sokolow

Sony bietet künftig Smart-TVs mit OLED-Display an. Den Bravia A1E gibt es mit Bildschirm-Diagonalen von 55 bis 77 Zoll (139 bis 195 Zentimeter). Foto: Andrej Sokolow

dpa, Bild 1 von 2

Samsung setzt bei seinen neuen QLED-Fernsehern nicht auf OLED, sondern auf eine Weiterentwicklung der eigenen «Quantum Dot»-Technologie. Foto: Andrej Sokolow

Las Vegas (dpa/tmn) - Auch Fernseher sollen in der Zukunft immer dünner werden. Was bei anderen Geräten wie Smartphones und Laptops gilt, haben Elektronikhersteller nun auch als Devise für TV-Geräte ausgerufen.

Einige der neu auf der Messe CES in Las Vegas (noch bis 8. Januar) vorgestellten Produkte setzen deshalb auf die sogenannte OLED-Technologie, mit der die Bildschirme besonders flach werden. Anders als LCD-Screens, benötigen sie keine Hintergrundbeleuchtung. Besonders wichtig sind den Herstellern darüber hinaus die Bildtechnologien Ultra-HD (4K) und HDR (Hochkontrastbild).

Ein ambitioniertes Projekt zeigt in Las Vegas der schon seit längerer Zeit auf OLED-Technologie setzende Hersteller LG. Das nur 2,57 Millimeter dünne Modell Signature OLED W klebt über eine Aufhängung per Magnet direkt an der Wand - ohne Lücke zwischen Mauer und Gerät. Den Bildschirm soll es in Größen von 65 und 77 Zoll Bilddiagonale geben. Elektronik und Lautsprecher sind in einer Soundbar-ähnlichen Box untergebracht, die über ein Kabel mit dem Bildschirm verbunden ist. Zu Preis und Verkaufsstart macht LG noch keine Angaben.

Auch Sony setzt künftig auf OLED-Technologie. Sie kommt in der neuen A1-Serie der Bravia-Fernseher zum Einsatz, die ebenfalls in Las Vegas vorgestellt wird. Das TV-Gerät soll in den Größen 55, 65 und 77 Zoll erscheinen, zu den Preisen hat sich Sony noch nicht geäußert. Der Fernseher unterstützt 4K- und HDR-Bilder. Interessant am A1 ist die Tonwiedergabe: Mit einer neuen Technologie wird der Klang direkt über den Bildschirm erzeugt. Extra-Lautsprecher braucht das Gerät nicht.

Als technischen Höhepunkt bezeichnet Panasonic den OLED-Fernseher TX-65EZW1004. Der 65 Zoll große Bildschirm unterstützt HDR und 4K. Der Ton kommt aus einer Soundleiste am Fuß des Fernsehers, in dem insgesamt 14 Lautsprechereinheiten untergebracht sind. Das Gerät soll vom Juni 2017 an erhältlich sein, ein Preis steht noch nicht fest.

Samsung setzt dagegen auf die Konkurrenztechnologie QLED, die im Vergleich zu den OLED-Fernsehern eine höhere Leuchtdichte haben und gleichzeitig besonders farbgetreue Bilder anzeigen soll. Eingebaut wird sie in den Modellen Q9, Q8 und Q7. So dünn wie die OLED-Modelle anderer Hersteller werden diese aber wohl nicht, denn die QLED-Technologie benötigt eine Hintergrundbeleuchtung. Zu Preisen und Erscheinungsterminen der Fernseher hält sich Samsung noch bedeckt.

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