Berlin/Hamburg (dpa/tmn) - Wollen Autofahrer ihre Musik vom Handy aufs Autoradio bringen, greifen sie besser nicht zu sogenannten FM-Transmittern. Bei ihnen sei der Empfang oft gestört, berichtet die Zeitschrift «Computer-Bild».

Bei FM-Transmittern - kleinen Sendern, die die Musik vom Handy auf UKW-Frequenzen ans Radio schicken - ist der Empfang den Angaben der «Computer-Bild» nach häufig gestört. Der kleinste gemeinsame Nenner, die Geräte zu koppeln, sei oft der sogenannte AUX-Eingang, der eine Verbindung per Klinkensteckerkabel erlaubt, berichtet die Zeitschrift. Ist das Radio dagegen mit Bluetooth ausgerüstet, erspart man sich den Kabelsalat. Außerdem lassen sich einige Musikfunktionen wie die Titelauswahl vom Radio aus fernsteuern.

Sonderfall Apple: Produkte dieses Herstellers lassen sich am besten verbinden, wenn das Radio über eine spezielle iPod-/iPhone-Steuerung verfügt. Dann müssen die Geräte nur per Dockingkabel verbunden werden und die Musikauswahl und Wiedergabe kann direkt am Radio geregelt werden. Allerdings bieten diese Steuerung nur wenige Autoradios. Diese greifen stattdessen meist nur im sogenannten Massenspeichermodus auf das Handy zu, der umständlich aktiviert werden muss. Außerdem kann in diesem Betriebsmodus keine Musik aus Unterordnern abgerufen werden und einige Radios können nur eine begrenzte Zahl an Songs anzeigen.

Wer mit seinem Handy im Auto nicht nur Musik hören, sondern auch navigieren möchte, sollte sich in jedem Fall eine Halterung und ein Autoladekabel besorgen, raten die Experten. Besonders komfortabel seien sogenannte aktive Halterungen, in denen das Handy auch gleich geladen wird. Angebracht werden sie an einem Lüftungsgitter oder an der Windschutzscheibe.

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