Bei einem neuen Angriff der Hackergruppe Anonymous sollen im Rahmen der "Operation Anti-Security" brisante E-Mail-Daten des US-Militärs entwendet worden sein.
Bei einem neuen Angriff der Hackergruppe Anonymous sollen im Rahmen der "Operation Anti-Security" brisante E-Mail-Daten des US-Militärs entwendet worden sein.

Bei einem neuen Angriff der Hackergruppe Anonymous sollen im Rahmen der "Operation Anti-Security" brisante E-Mail-Daten des US-Militärs entwendet worden sein.

dpa

Bei einem neuen Angriff der Hackergruppe Anonymous sollen im Rahmen der "Operation Anti-Security" brisante E-Mail-Daten des US-Militärs entwendet worden sein.

Berlin/Washington (dpa) - Die Hackergruppe Anonymous hat sich nach eigener Darstellung Zugang zu 90 000 E-Mail-Daten von Angehörigen der US-Streitkräfte und Mitarbeitern von Rüstungsunternehmen verschafft und diese im Internet veröffentlicht.

Sie sei in einen Computer des Beratungsunternehmens Booz Allen Hamilton eingedrungen, «der grundsätzlich keine Sicherheitsmaßnahmen installiert hatte», erklärte Anonymous im Internet. Adressen und die lediglich schwach verschlüsselten Passwörter wurden als Datentabelle auf der Plattform The Pirate Bay bereitgestellt. Booz Allen Hamilton (BAH) erklärte über den Mitteilungsdienst Twitter, dass es «grundsätzlich zu spezifischen Drohungen oder Aktionen gegen unsere Systeme» keine Stellungnahme abgebe. Das Beratungsunternehmen mit Sitz in Chicago unterhält enge Geschäftsbeziehungen zur US-Regierung, vor allem zum Pentagon und zu den Teilstreitkräften Heer, Marine und Luftwaffe.

Die Hacker bezeichneten ihr Vorgehen als Teil der «Operation Anti-Security» (AntiSec), die am 20. Juni zusammen mit der inzwischen aufgelösten Gruppe LulzSec gestartet wurde. «BAH ist nur der Anfang», twitterte einer der Anonymous-Aktivisten mit dem Alias-Namen Sabu. Zu den bisherigen Angriffszielen gehörten unter anderem die britische Polizeibehörde SOCA und die Polizei des US-Staats Arizona.

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