Hannover (dpa) - Eine dauerhafte Zensur des Informationsaustauschs im Internet ist nach Ansicht des Google-Verwaltungsratschefs Eric Schmidt zum Scheitern verurteilt.

Zwar gebe es inzwischen bereits 40 Länder mit Online-Zensur, aber «kein Zensursystem kann je absolut sein», sagte Schmidt am Montag während der Eröffnungsfeier der Computermesse CeBIT in Hannover.

Die Technologie werde zu einem großen Gleichmacher, sagte Schmidt. Es ermächtige die Menschen, staatliche Restriktionen und Barrieren für die Freiheit zu überwinden. «Das Web ist mehr als ein Computernetzwerk, es ist ein globales Bewusstsein.» Vor allem das mobile Internet werde weltweit die Lebensbedingungen verändern. «Die Ärmsten der Welt werden buchstäblich einen Supercomputer in ihren Händen halten» und von dessen Möglichkeiten für mehr Bildung profitieren.

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