Berlin (dpa/tmn) - Derzeit sind gefälschte E-Mails im Namen des Bundesfinanzministeriums im Umlauf. Betrüger würden auf diese Weise versuchen, an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen, teilte das Ministerium am Montag (9.5.) in Berlin mit.

In der Mail mit dem Absender «Bundesministerium der Finanzen» werde den Betroffenen erklärt, sie hätten zuviel Einkommensteuer gezahlt. Um diese zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Passwort gemacht werden sollen.

Das Finanzministerium warnte davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Sogenannte Änderungsbescheide würden nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Änderungen von Steuerbescheiden und für die Abgabe von Steuererklärungen sei nicht das Bundesfinanzministerium, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

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