New York (dpa) - Die weltweit erste Kunstmesse nur für das Internet ist online gegangen. An der «Vip Art Fair» nehmen nach Angaben der Veranstalter 139 Galerien aus 30 Länder teil, darunter auch aus Deutschland.

Jeder kann sich nach einer Registrierung umschauen und auch kaufen. Die Preise beginnen bei ein paar Tausend Dollar und gehen über die Million hinaus.

Die Macher passen sich den Gewohnheiten der Galeriebesucher an. So wurde ein Grundriss kreiert, nach dem man die Kunstwerke - zumeist Bilder - abschreiten kann. Sogar der Schatten eines anderen Besuchers ist zu sehen, um ein Verhältnis zur Größe des Stückes herstellen zu können. Allerdings ist das Kunstvergnügen nicht ganz billig. Der virtuelle Rundgang ist nach einer etwas aufwendigen Registrierung zwar kostenlos. Wer aber mehr will - etwa mit den Galerien Kontakt aufnehmen oder auch nur den Preis erfahren - muss am Eröffnungswochenende 100, später 20 Dollar (15 Euro) zahlen.

Die Internetausstellung ist bis zum 30. Januar zu sehen. Für die Galerien bietet das Experiment den Vorteil, dass sie ihre Kunstwerke nicht für viel Geld verschicken müssen, um dann auf einer Kunstmesse oft Zehntausende Dollar Standgebühren zu zahlen. Zudem ist die Zahl der Kunstmessen kaum noch überschaubar. Allerdings kostet auch der «Stand» auf der virtuellen Ausstellung nach Medienangaben mehrere Tausend Dollar.

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