Webserver sind nach Ansicht von Experten derzeit «Einfallstor Nummer eins» für Schädlinge. Foto: Ole Spata/Archiv
Webserver sind nach Ansicht von Experten derzeit «Einfallstor Nummer eins» für Schädlinge. Foto: Ole Spata/Archiv

Webserver sind nach Ansicht von Experten derzeit «Einfallstor Nummer eins» für Schädlinge. Foto: Ole Spata/Archiv

dpa

Webserver sind nach Ansicht von Experten derzeit «Einfallstor Nummer eins» für Schädlinge. Foto: Ole Spata/Archiv

Hannover (dpa) - Internetnutzer müssen sich laut IT-Sicherheitsexperten zunehmend auf Gefahren während des Surfens im Netz einstellen. Schadsoftware lauert nicht mehr wie früher vor allem als Anhang oder hinter einem Link in E-Mails.

Davor warnte Virenexperte Dirk Häger vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei der Computermesse CeBIT in Hannover. Auf dem Vormarsch seien Risiken, die über Webserver verteilt werden - sie beherbergen im Netz etwa die Informationen von Internetauftritten.

«Webserver sind das Einfallstor Nummer eins», sagte Häger. In Deutschland lauerten auf knapp 3 Prozent der Webseiten Schadsoftware oder ähnlich gefährliche Inhalte, die etwa das Ausspähen von Rechnern ermöglichten. Dieser Wert liege leicht über dem weltweiten Schnitt (2,3 Prozent). Manchmal genüge schon ein Klick auf eine Werbung, die auf einer Seite geschaltet ist.

Wichtig sei es, seine eigene Software regelmäßig auf Sicherheitsupdates zu überprüfen und die nötigen Programmergänzungen zu installieren. Das biete einen weitreichenden Schutz. Für Firmen sei es wichtig, auch das Surfen und nicht nur die E-Mail-Flut mit Sicherheitsschutzwällen (Firewalls) zu überwachen.

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