Windows 8-Rechner
Flexible Tastaturen bringen viele Notebooks mit Windows-8-System mit. Bei einigen Modellen bieten die Scharniere der Tastaturen aber zu wenig Halt. Foto: Justin Lane/Archiv

Flexible Tastaturen bringen viele Notebooks mit Windows-8-System mit. Bei einigen Modellen bieten die Scharniere der Tastaturen aber zu wenig Halt. Foto: Justin Lane/Archiv

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Flexible Tastaturen bringen viele Notebooks mit Windows-8-System mit. Bei einigen Modellen bieten die Scharniere der Tastaturen aber zu wenig Halt. Foto: Justin Lane/Archiv

Berlin (dpa/tmn) - Neben Laptops mit fester Tastatur und Tablets ganz ohne sind auch Touchscreen-Notebooks mit beweglicher Tastatur auf dem Markt. In den Nutzungstests überzeugen sie aber nicht durchgehend.

Käufer von Touchscreen-Notebooks sollten beim Wunschgerät auf eine stabile Displayhalterung achten. Denn es gibt Modelle, bei denen sich das Display schon nach wenigen harten Fingertipps nach hinten neigt, wie die Zeitschrift «Computerbild» (Ausgabe 5/13) bei einem Test von acht mobilen Touchscreen-Rechnern mit Windows 8 herausgefunden hat. Scharniere mit schlechtem Halt erschweren außerdem das Arbeiten unterwegs. Sie wackeln etwa bei Bus- oder Bahnfahrten «wie Pudding hin und her», kritisierten die Tester.

Interessenten sollten auch prüfen, ob die Hersteller angesichts kostspieliger Alu-Gehäuse und teils dreh- oder abnehmbarer Displays nicht vielleicht zulasten der weiteren Ausstattung gespart haben. So könne es den Angaben zufolge vorkommen, dass eine herkömmliche Festplatte statt eines schnellen SSD-Speichers verbaut wird.

Kritisch sollten Verbraucher sein, wenn ein Hersteller Windows 8 mit einem vergleichsweise langsamen Intel-Atom-Prozessor kombiniert. Beim Blättern durch die Fotosammlung oder beim Zusammenschneiden eines Videos brauchten die Tester bei so konfigurierten Geräten viel Geduld. Selbst bei den teuersten Touchscreen-Geräten gilt übrigens wie bei allen Notebooks: Ein starker Grafikchip ist kein Ausstattungs-Standard. Wer anspruchsvolle Games laufen lassen möchte, muss nach einem passend ausgerüsteten Rechner suchen.

Die Notebooks im Test haben einen Touchscreen, weil sich die Kachel-Benutzeroberfläche von Windows 8 damit flott und präzise bedienen lässt. Doch Pflicht sind die berührungsempfindlichen Displays, die den Angaben zufolge mit rund 100 Euro Mehrkosten zu Buche schlagen, nicht, um das neue Betriebssystem nutzen zu können. Viele Funktionen abseits des Desktops lassen sich auch mit dem Touchpad einigermaßen komfortabel aufrufen.

Wer etwa mit zwei Fingern waagerecht über das Touchpad streicht, blättert bequem durch seine App-Sammlung. Ein Fingerwisch von rechts über den rechten Touchpad-Rand öffnet die sogenannte Charms-Leiste mit Menüpunkten wie Suchen oder Einstellungen. Durch geöffnete Programme kann man blättern, indem man von links über den linken Rand des Pads wischt. Bildschirminhalte und Fotos lassen sich auch auf dem Touchpad durch Spreizen und Zusammenziehen zweier Finger vergrößern oder verkleinern. Schnelles Scrollen funktioniert durch senkrechtes Streichen mit zwei Fingern.

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