Zwangsruhestand
Google schubst viele alte Android-Smartphones Anfang 2017 in den Ruhestand. Apps, die zentrale Programm-Bibliotheken nutzen, werden künftig auf Geräten mit Android 2.3 nicht mehr laufen. Foto: Britta Pedersen

Google schubst viele alte Android-Smartphones Anfang 2017 in den Ruhestand. Apps, die zentrale Programm-Bibliotheken nutzen, werden künftig auf Geräten mit Android 2.3 nicht mehr laufen. Foto: Britta Pedersen

dpa

Google schubst viele alte Android-Smartphones Anfang 2017 in den Ruhestand. Apps, die zentrale Programm-Bibliotheken nutzen, werden künftig auf Geräten mit Android 2.3 nicht mehr laufen. Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa/tmn) - Google bereitet ältere Android-Geräte allmählich auf den Ruhestand vor. Mit Play Service und Firebase werden Anfang 2017 zwei wichtige Dienste nur mit Android ab Version 4.0.1 und höher funktionieren.

Apps, die diese zentralen Programm-Bibliotheken nutzen, werden daher künftig auf Geräte mit Android 2.3 (Gingerbread) oder dem nur auf Tablets verteilten Android 3 nicht mehr laufen.

Für Anwender von alten Android-Versionen bedeutet der Schritt, dass künftig viele neue Apps möglicherweise nicht mehr auf ihren Geräten laufen. Es ist auch ein erster Hinweis darauf, dass Google wie 2013 bald den Zugang zum Play Store beschränken könnte. Seitdem können nur noch Geräte mit mindestens Android 2.2 (Froyo) auf Googles App-Plattform zugreifen.

Als Grund für den Schritt nennt Google das hohe Alter der Gingerbread-Plattform von rund sechs Jahren. Viele Entwickler haben die Unterstützung von Android 2.3 bereits eingestellt.

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