Hannover (dpa/tmn) - PC-Spieler sollten sich noch nicht zu viel von 3D-Games versprechen. Von derzeit mehreren Hundert dreidimensionalen Spielen auf dem Mark seien «kaum mehr als eine Handvoll neuerer Titel» technisch gut umgesetzt, warnt die Zeitschrift «c't».

Selbst das Siegel «3D Vision ready» könne nicht garantieren, dass ein 3D-Spiel rund und ohne Grafikfehler läuft. In Tests stürzten Spiele mit diesem Siegel ab, das Spieldesign harmonierte nicht mit der Stereoskopie, die Steuerung funktionierte nicht richtig oder Spielfiguren bewegten sich zu schnell.

Grund für die Fehler seien zum einen Leistungsprobleme, weil der Rechner für die Darstellung von zwei getrennten Bildern für das rechte und das linke Auge Doppelarbeit leisten muss, so die Tester. Zum anderen stimme bei vielen Spielen die Abstimmung zwischen den beiden Bildern nicht. In der Folge werden Objekte zum Teil in der Tiefe falsch dargestellt. Im Gegensatz zu komplexen Rollenspielen seien derzeit vergleichsweise langsame Action-Adventures am ehesten in 3D spielbar.

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