Lisa Krekel
Lisa Krekel

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Lisa Krekel

Niemand unterstellt den Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, böse Absichten. Sie wollen ihren Jüngsten vielleicht etwas Gutes tun und sie nicht im Regen oder bei Kälte nach draußen schicken. Dennoch ist die Gefahr, dass durch riskante Wendemanöver oder abruptes Anhalten ein Schüler verletzt wird, groß – auch das eigene Kind kann beim schnellen Hinausspringen aus dem Auto von anderen Fahrern übersehen werden.

Eigene Hol- und Bring-Zonen für die Elterntaxis einzurichten, ist deswegen eine sinnvolle Maßnahme. Auch wenn es nicht immer möglich sein wird, eine Fläche dafür zu finden. Mit ausgewiesenen Haltezonen sinkt auf der einen Seite das Unfallrisiko und auf der anderen Seite lernen die Kinder ein selbstständiges Verhalten im Straßenverkehr und werden zu eigenständigen Verkehrsteilnehmern. Es wird immer Gründe geben, seinen Nachwuchs zur Schule zu fahren – die Haltezonen ermöglichen einen sicheren Weg.

Bei der Umsetzung der Maßnahme sind sowohl Eltern als auch Schulen in der Pflicht. Die Einrichtung muss dafür sorgen, dass die Eltern sich der Gefahren, die ihr Verhalten für die Schüler bedeutet, bewusst sind und dafür Sorge tragen, dass die Regelung auch wirklich eingehalten wird. Die Eltern dürfen, auch wenn es praktisch ist und sie unter Zeitdruck stehen, keine Ausnahmen machen.

Die Kinder müssen den Weg zur Schule nicht alleine bestreiten, häufig gibt es Elterninitiativen, die ganze Gruppen zur Schule begleiten. So lernen die Mädchen und Jungen Verkehrssicherheit und können gleichzeitig mit ihren Freunden zusammen sein. Außerdem fördert Bewegung das Wohlbefinden – auch schon im jungen Alter.

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