Das Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 endet genauso wie es begann: mit Schnee und frostigen Temperaturen. Der guten Laune tut das aber keinen Abbruch. Zum Abschluss gibt es viel Lob für den gemeinsamen Auftritt der Revier-Kommunen.

Kulturhauptstadtfinale
Pyrotechnik wird am Samstag (18.12.2010) beim Finale der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen eingesetzt. Wie bei der Eröffnung im Schneetreiben vor einem Jahr verabschiedet sich die Kulturhauptstadt mit einem Festakt bei Minus-Temperaturen unter freiem Himmel. Auf der ehemaligen Großzeche Nordstern wurde auf die Höhepunkte im Kulturhauptstadtjahr zurückgeblickt.

Pyrotechnik wird am Samstag (18.12.2010) beim Finale der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen eingesetzt. Wie bei der Eröffnung im Schneetreiben vor einem Jahr verabschiedet sich die Kulturhauptstadt mit einem Festakt bei Minus-Temperaturen unter freiem Himmel. Auf der ehemaligen Großzeche Nordstern wurde auf die Höhepunkte im Kulturhauptstadtjahr zurückgeblickt.

dpa

Pyrotechnik wird am Samstag (18.12.2010) beim Finale der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen eingesetzt. Wie bei der Eröffnung im Schneetreiben vor einem Jahr verabschiedet sich die Kulturhauptstadt mit einem Festakt bei Minus-Temperaturen unter freiem Himmel. Auf der ehemaligen Großzeche Nordstern wurde auf die Höhepunkte im Kulturhauptstadtjahr zurückgeblickt.

Gelsenkirchen. Mit einhelligem Lob und dem Versprechen zur Fortführung vieler Projekte geht die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet zu Ende. „Es war ein fantastisches Jahr“, sagte Nordrhein- Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Samstag beim Finale-Festakt in Gelsenkirchen.

Das Programm habe die Menschen im Ruhrgebiet stolz gemacht. Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen sprach von einer „Bürgerbewegung für die Kultur“. Die Menschen hätten das Programm zu ihrer Sache gemacht. An den mehr als 5000 Veranstaltungen des Festjahres hatten rund 10,5 Millionen Menschen teilgenommen - ein Besucherrekord in der Geschichte der europäischen Kulturhauptstädte.

Das Programm vermischte Spitzenkultur mit breitenwirksamen Veranstaltungen wie der Sperrung der Autobahn 40 für Kulturdarbietungen. Neu war vor allem das gemeinsame Auftreten aller 53 Ruhrgebietskommunen. Passend dazu gab es zum Abschluss eine Festshow an vier Standorten - neben der zentralen Show mit Musik, Artistik und eingespielten Filmen in Gelsenkirchen wurde nach Duisburg an den Innenhafen, Essen und in das Dortmunder Kulturzentrum „U“ geschaltet.

Das „U“ war zuvor mit einer Ausstellung moderner Kunst aus dem Centre Pompidou komplett eröffnet worden. Der Regionalverband Ruhr habe bereits Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für eine Fortsetzung einiger Projekte versprochen, sagte Kraft. Das Land werde in derselben Höhe ebenfalls einsteigen. Dabei könne der Fokus der Projekte um das Thema Ökologie sinnvoll erweitert werden.

Wie bei der Eröffnung im Schneesturm von Tief „Daisy“ Anfang Januar gab es auch zum Abschluss winterliche Temperaturen und viel Schnee. „Nach Tief „Daisy“ haben wir jetzt eine zweite Geliebte: Tief „Petra““, sagte Pleitgen. Am Zechenturm wurden minus 3,6 Grad gemessen. Nach den Erfahrungen der Eröffnung hatten sich aber alle Teilnehmer mit Winterschuhen, dicken Mützen und langer Unterhose eingestimmt.

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