Eine der zwei Sphingen von Hattuscha, im Hintergrund ist eine Gipskopie der zweiten Sphinx zu sehen. Foto: Tobias Kleinschmidt
Eine der zwei Sphingen von Hattuscha, im Hintergrund ist eine Gipskopie der zweiten Sphinx zu sehen. Foto: Tobias Kleinschmidt

Eine der zwei Sphingen von Hattuscha, im Hintergrund ist eine Gipskopie der zweiten Sphinx zu sehen. Foto: Tobias Kleinschmidt

dpa

Eine der zwei Sphingen von Hattuscha, im Hintergrund ist eine Gipskopie der zweiten Sphinx zu sehen. Foto: Tobias Kleinschmidt

Berlin (dpa) - Nach der Rückgabe der Sphinx von Hattuscha an die Türkei erwarten die Staatlichen Museen zu Berlin wertvolle Leihgaben aus der Türkei für ihre derzeitige Pergamon-Ausstellung.

«Wir sind hier in guten Gesprächen, und ich denke, dass wir das eine oder andere Stück noch für unsere aktuelle Ausstellung bekommen», sagte der auch für die Museen zuständige Präsident der Preußen-Stiftung, Hermann Parzinger, der Nachrichtenagentur dpa.

«Ich glaube, die türkische Seite weiß es zu schätzen, dass wir die Sphinx nach hundert Jahren in einem freiwilligen Akt an die Türkei übergeben haben», sagte Parzinger. «Die türkische Seite hat dafür im Gegenzug auch eine intensivere Kooperation zwischen deutschen und türkischen Museen bei der Frage von Leihgaben und bei der Durchführung von Forschungsprojekten zugesagt.»

Trotz der Rückgabe der 3500 Jahre alten Löwenskulptur hatte die Pergamon-Ausstellung im gleichnamigen Berliner Museum Ende September ohne die erhofften Leihgaben aus der Türkei eröffnen müssen. Inzwischen seien die Verhandlungen aber auf einem guten Weg, sagte Parzinger. Vor allem die türkischen Restauratoren, die die Sphinx hier abgebaut hätten, seien sehr an einer intensiveren Zusammenarbeit interessiert gewesen.

Für die 1907 entdeckte Figur hatte es keine der damals bei Ausgrabungen übliche Fundteilung gegeben, ihr Verbleib in Berlin war deshalb umstritten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer