Der Altmeister präsentiert sich in Köln mit Orchester und ganz jugendlich.

Sting präsentierte seinen Fans in Köln ein absolut spektakuläres Konzert.
Sting präsentierte seinen Fans in Köln ein absolut spektakuläres Konzert.

Sting präsentierte seinen Fans in Köln ein absolut spektakuläres Konzert.

dpa

Sting präsentierte seinen Fans in Köln ein absolut spektakuläres Konzert.

Köln. Ein Dirigent, der abrockt. Ein Orchester, das tanzt. Ein Popstar, der Hits aus 30 Jahren neue Kraft verleiht. Das sind die Zutaten für ein spektakuläres Konzert. Stings symphonische Ausflüge in seine Karriere sind live eine üppige Offenbarung, die das Publikum - mal entrückt, mal euphorisch - elektrisiert. Ein imponierender Abend in Köln.

Sting fasziniert in allen 27 Songs vor 9000 restlos begeisterten Fans

Wer auf das Album vertraut hatte, durfte auf sein solches Konzert nicht hoffen: Klingt "Symphonicitys" oftmals banal wie Aufzugmusik und wenig inspiriert, brennt der 58-Jährige mit dem 45-köpfigen Royal Philharmonic Concert Orchestra geradezu. Sting - drahtig, geradezu jugendlich - klingt frisch. Stimmlich Probleme? Fehlanzeige.

Seien es die Höhen in "If I ever lose my faith in you", der punkige Unterton der ersten The Police-Single "Next to you" oder arabische Phrasierungen für "Desert Rose": In allen 27 Songs, die er in etwas mehr als zweieinhalb Stunden den 9000 restlos begeisterten Fans präsentiert, fasziniert Sting.

Das Konzert ist keine Wiederverwertung seines Schaffens

Das Konzept, seine Klassiker auch musikalisch klassisch zu interpretieren, funktioniert. Vermutlich auch deshalb, weil seine Kompositionen immer mehr als reine Rocksongs waren. Dass das Konzert keine bloße Verwaltung oder Wiederverwertung seines Schaffens ist, liegt an dem Orchester, aber vor allem auch an Sting selbst. Das Konzert ist voll mit Höhepunkten. Ganz am Schluss entblößt sich Sting. "I was brought to my senses" singt er a-capella in die andächtige lauschend Menge. Ein sinnliches, beinah magisches Finale.

Im November kommt das Live-Erlebnis auch auf DVD und CDU auf den Markt: "Live in Berlin" heißt es, und wird am 26. November von der Deutschen Grammophon veröffentlich.

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