New York (dpa) - Den Mann kennen wenige, seine Arbeiten fast alle: Der Jazz-Komponist und Pop-Arrangeur Clare Fischer ist tot. Der US-Amerikaner, der für Weltstars wie Michael Jackson tätig war, starb nach Angaben seiner Familie am Donnerstag im Alter von 83 Jahren.

Bis zuletzt hatte der Musiker, der 1981 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde, an neuen Einspielungen gearbeitet, vor allem mit seinem Sohn Brent.

Fischers eigene Kompositionen sind geläufige Melodien in der Jazzwelt geworden. Als Arrangeur arbeitete er aber auch für die Großen des Pop, unter anderem für Michael Jackson, Prince, Paul McCartney und auch Céline Dion. Seine Liebe gehörte aber dem Jazz. «Clare Fischer war ein Haupteinfluss auf meine Harmonielehre», hatte Jazzlegende Herbie Hancock über ihn gesagt. Alles was er, Hancock, je gespielt habe, sei irgendwie auf vier Männer zurückzuführen, von denen einer Fischer gewesen sei.

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