Köln. Jubel brandet im Kölner Rheinenergie-Stadion auf, als US-Sängerin Pink kurz nach 21 Uhr aus einem Würfel auf die Bühne springt, den zuvor ein Kran in 30 Meter Höhe gehievt hat. Mit Flügeln am kurzen schwarzen Kleid schwebt die 30-Jährige am Samstagabend zum Auftakt ihrer "Summer Carnival"-Tour ein und begeistert die 44.000 Fans sofort mit den Titelsong ihres neuen Albums "Funhouse".

Es ist nicht der einzige spektakuläre Auftritt des gerade mal 80-minütigen Konzerts. Mal rollt sie in einem riesigen Plastikball über ihre Fans, und zum Finale fliegt sie an Stahlseilen durch das Stadion, während auf der Bühne die Pyroshow beginnt.

Auch musikalisch zeigt sich der US-Star mit Songs wie "Bad Influence" oder "Sober" von seiner rockigen Seite. Zu den Höhepunkten der Show gehört neben der Artistik auch der Gastauftritt von Butch Walker, der erst mit Pink gefühlvoll das Duett "Mean" singt, bevor beide bei Coverversionen zu "My Generation" und "Roxanne" lustvoll dem Rock’n’Roll" frönen. Die neue Pink-Show ist perfekt arrangiert und wirkt trotzdem so kraftvoll wie eine spontane Musiksession.

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