Neujahrskonzert
Mariss Jansons leitete die Wiener Philharmoniker. Foto: hans Punz

Mariss Jansons leitete die Wiener Philharmoniker. Foto: hans Punz

dpa

Mariss Jansons leitete die Wiener Philharmoniker. Foto: hans Punz

Wien (dpa) - Im Dreivierteltakt ins neue Jahr: Die Wiener Philharmoniker haben mit ihrem traditionell walzerseligen Neujahrskonzert eine weltumspannende musikalische Grußbotschaft gesendet.

Rund 50 Millionen Zuschauer in 90 Ländern verfolgten am Freitag das gut zweistündige Konzert aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Es war zugleich das 75. Jubiläum des populären Konzertreigens, in dessen Mittelpunkt die Walzer und Polkas aus der Feder der österreichischen Musiker-Dynastie Strauss stehen. Der lettische Dirigent Mariss Jansons, Chef des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, stand nach 2006 und 2012 zum dritten Mal am Pult. Er wünschte den 2000 Zuhörern im Saal und den Zuschauern weltweit ein «Prosit Neujahr!».

Auf Wunsch von Jansons begleiteten die Wiener Sängerknaben bei den Polkas «Sängerslust» (Johann Strauss (Sohn)) und «Auf Ferienreisen» (Josef Strauss) die Philharmoniker. Großen Zuspruch erntete der - dank Kastagnetten - exotische Walzer «España» des französischen Komponisten Émile Waldteufel.

Acht Stücke - und damit ein großer Teil des Programms - waren noch nie bei einem Neujahrskonzert gespielt worden. Darunter war auch der 1972 komponierte «UNO-Marsch» von Robert Stolz als Huldigung an die völkerverbindende und friedensfördernde Rolle der Vereinten Nationen (UNO).

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