Kurt Weill
Kurt Weill wurde am 2. März 1900 in Dessau geboren und starb am 3. April 1950 in New York. Foto: dpa

Kurt Weill wurde am 2. März 1900 in Dessau geboren und starb am 3. April 1950 in New York. Foto: dpa

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Kurt Weill wurde am 2. März 1900 in Dessau geboren und starb am 3. April 1950 in New York. Foto: dpa

Dessau-Roßlau (dpa) - Beim 20. Kurt Weill Fest Dessau dreht sich in diesem Jahr alles um das Leben und Werk des Komponisten in Paris. Rund 50 Veranstaltungen gibt es vom 24. Februar bis zum 11. März unter dem Motto «Hommage à Paris».

«Wir wollen Einblicke geben in die zweite wichtige Arbeits- und Lebensstation von Kurt Weill», sagte der Intendant des Festivals, Michael Kaufmann, der Nachrichtenagentur dpa. 2011 wurde mit «Berlin im Licht» beim Dessauer Festival die erste Lebensstation des Komponisten näher betrachtet.

Weill wurde 1900 als Sohn eines jüdischen Kantors in Dessau geboren. In der Nazizeit emigrierte er über Frankreich nach Amerika, wo er als Komponist am Broadway gefeiert wurde. Er starb 1950 in New York. «Wir widmen uns beim diesjährigen Weill-Fest seinen zentralen Werken, die er in oder für Paris aufgeführt hat», sagte Kaufmann zum Programm. Veranstaltungen soll es an verschiedenen Orten in der Bauhausstadt geben. «Wir werden uns auch dem Thema widmen, dass viele Künstler wie Kurt Weill vor den Nazis fliehen mussten und verfolgt wurden», sagte er. Die Veranstalter rechnen mit rund 10 000 Besuchern, so wie im Vorjahr.

Zur Eröffnung des Festivals am 24. Februar wird am Anhaltischen Theater Dessau das Ballett «Hotel Montparnasse» von Tomasz Kajdanski zur Musik von Kurt Weill (1900-1950) und George Gershwin (1898-1937) uraufgeführt. Auch Werke französischer Komponisten werden während des Festivals erklingen. Das Programm reicht von Klassik bis Jazz und von der Symphonik bis zur Jahrmarkt-Musik.

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