Gotye (r) und Kimbra Johnson in Sydney. Foto: Tracey Nearmy
Gotye (r) und Kimbra Johnson in Sydney. Foto: Tracey Nearmy

Gotye (r) und Kimbra Johnson in Sydney. Foto: Tracey Nearmy

dpa

Gotye (r) und Kimbra Johnson in Sydney. Foto: Tracey Nearmy

Berlin (dpa) - Sänger Gotye überzeugt mit Pop aus Australien und darf sich kurz vor Jahresende doppelt freuen. Mit der Single «Somebody» hat er US-Sängerin Lana del Ray («Video Games») von der Charts-Spitze auf Rang zwei verwiesen und dazu den besten Neustart der Album-Charts hingelegt, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control mitteilte.

Gotyes Single «Somebody That I Used To Know» ist ein Duett mit der neuseeländischen Sängerin Kimbra (Vorwoche: 2). Im Video des Songs mit sinfonisch-sphärischen Klängen werden ihre nackten Körper bemalt. Das Album «Making Mirrors» des im belgischen Brügge geborenen Gotye ist ebenfalls erfolgreich in den deutschen Musikmarkt eingestiegen: Es landete auf Anhieb auf Platz 15 der Album-Charts.

Den höchsten Neueinstieg der Single-Charts schaffte der neue «Supertalent»-Gewinner Leo Rojas. Der Panflötenspieler aus Ecuador landete mit «Einsamer Hirte» auf Rang 48. Den größten Sprung innerhalb der Top 100 legte ein alter Hase im Musikgeschäft mit einer Weihnachtssingle hin: «Driving Home For Christmas» bescherte dem Briten Chris Rea einen Aufstieg von Platz 86 auf 54. Weiter unter den Top 5 der Singles sind Taio Cruz («Hangover), Rihanna («We Found Love») und Adele («Someone Like You»).

Wenig Bewegung gab es auf den Spitzenplätzen der Album-Charts, die sich Udo Lindenberg, Adele, Michael Bublé, Amy Winehouse und Rammstein sicherten. Immerhin: Coldplay kam mit «Mylo Xyloto» auf Platz 7 (Vorwoche: 14). David Guettas «Nothing But The Beat» kletterte sieben Ränge hoch auf Platz 10.

Mit Rang 25 für ihr gleichnamiges Album legten auch Nica & Joe einen guten Neueinstieg hin. Das Duo hatte den dritten Platz in der Casting-Show «X-Faktor» belegt. In den Album-Charts behaupten konnten sich etwa der südkoreanische Pianist Yiruma mit «River Flows In You» auf Platz 41 (Vorwoche: 66) und «Das Wär Dein Lied Gewesen» der deutschen Entertainerin Ina Müller auf Rang 69 (Vorwoche: 89).

Die kompletten Charts werden offiziell erst am Freitag veröffentlicht.

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