Am Sonntag feierte Myung-Whun Chung Einstand in Dresden.

Klassik

Matthias Creutziger

Dresden. Die Staatskapelle Dresden hat erstmals in ihrer Geschichte einen Ersten Gastdirigenten: Myung-Whun Chung (Foto: dpa). Bei seinem Einstand wurde der Koreaner am Sonntag in der Semperoper lautstark gefeiert.

Der 59-Jährige dirigierte Olivier Messiaens „Himmelfahrt“ („L’Ascension“) und die 1. Sinfonie von Gustav Mahler. Ihn verbinde eine einzigartige Freundschaft mit dem Orchester, so Chung. „Schon bei unserer ersten Zusammenarbeit habe ich eine Spielkultur und ein menschliches Miteinander kennengelernt, die mir vermittelt haben: Hier bin ich zu Hause.“

Die Sächsische Staatskapelle musiziert seit 2001 mit Chung. Er leitete das Orchester auch bei einer Tour 2006 in seinem Heimatland Südkorea. Neben Chefdirigent Christian Thielemann und Ehrendirigent Sir Colin Davis komplettiert Chung das „Führungstrio“ bei der 1548 gegründeten „Kapelle“. Chung und Thielemann bestreiten auch das Debüt der Staatskapelle Dresden als künftiges „Hausorchester“ der Salzburger Osterfestspiele im März. Dort gibt es neben Konzerten die Premiere der Richard Wagner-Oper „Parsifal“. dpa

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