Larry Schuba
Gut behütet: der Country-Sänger Larry Schuba. Foto: Oliver Konowalzcyk

Gut behütet: der Country-Sänger Larry Schuba. Foto: Oliver Konowalzcyk

dpa

Gut behütet: der Country-Sänger Larry Schuba. Foto: Oliver Konowalzcyk

Berlin (dpa) - Im Norden von Berlin bestimmen Cowboy-Hüte für einige Tage das Straßenbild. Denn vom 8. bis 10. Februar zieht wieder einmal das Country Music Meeting die Stars und Fans aus aller Welt an.

Dann sind von morgens bis abends die verschiedensten Country-Varianten zu hören, vom Skiffle über Bluegrass und Country Rock bis hin zu Americana. Organisator Frank Lange verspricht: «264 Künstler mit 49 Acts auf zwei Bühnen in drei Tagen, das wird riesig.»

«Ich möchte so gerne mal nach Nashville», der altbekannte Hit von Western Union gibt den Grundgedanken des Meetings vor. Zugleich freuen sich die Fans, dass die Band, die sich vor drei Jahren aufgelöst hat, mit einer teilweisen Neubesetzung auf die Bühne zurückkehrt.

«Die Fans wollten uns wieder hören und sehen», begründet Band-Leader Larry Schuba die Wiederauferstehung der deutschen Kultband, die mit Songs wie «Auf der Autobahn» oder «Der liebe Gott der muss 'n Cowboy sein» für Furore sorgte. «Es macht wieder Spaß», sagt er, und verspricht «viele gute, alte Songs».

Doch warum nur von Nashville träumen? Die Thompson Brothers («Back On The Farm») kommen direkt aus der Hauptstadt der Country Music, beginnen mit ihrem Auftritt beim Meeting ihre europäische «Midlights Tour 2013».

Und wer von Nashville spricht, kommt am legendären Johnny Cash nicht vorbei. Dass der «Man in Black» auch beim Meeting präsent ist, dafür sorgen die meisten Bands, schließlich hat jeder Country-Musiker einen Song von Cash im Repertoire. Seinen musikalischen Kotau vor dem Country-Sänger macht Altbarde Larry Schuba mit seinem Lied «Johnny ist gegangen». Im typischen Boom-Chicka-Boom-Sound und mit den drei berühmten Cash-Akkorden betrauert der «Country-Bär» Schuba den Tod des Idols. Den rührenden Song hatte Schuba im September 2003 wenige Stunden nach dem Tod von Johnny Cash komponiert.

Und wem Nashville nicht Country oder Wildwest genug ist, der wartet einfach auf Cody Jinks und seine Tonedeaf Hippies («We Get By»). Der Texaner mit der tiefen Bass-Stimme und vor allem dem typischen Südstaaten-Dialekt wird Songs aus seinem jüngsten Album «30» präsentieren, dabei mit «This Ol' Guitar» den typischen Geruch seines Instruments nach einer langen Nacht in einer Bar besingen.

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