Dieses Album ist perfekt. Nach seiner temperamentvollen Einspielung der Vivaldi-Reihe lässt es der Geiger Daniel Hope etwas ruhiger angehen und kehrt jetzt mit „Spheres“ zurück. Eine Sammlung sphärischer Kompositionen, die mit Stücken von Johann Paul von Westhoff („Imitazione Delle Campane“) im 17. Jahrhundert beginnt und bis Arvo Pärt („Fratres“) und Philip Glass („Echorus“) in die Gegenwart reicht.

Aufgenommen hat sie der Brite mit dem Deutschen Kammerorchester und dem Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Simon Halsey. Sowohl was die Auswahl als auch die Interpretation anbelangt, ist ihm eine wahrhaft galaktische CD gelungen.

Höhepunkt sind die beiden Stücke „Giorni“ und „Passagio“ des 1955 geborenen Ludovico Einaudi. Nebenbei ist mit dem eher unbekannten Alex Baranowski eine Entdeckung zu machen. Das Album eröffnet so selbst Kennern neue Sphären. (grom)

Daniel Hope: „Spheres“; Deutsche Grammophon/ Universal, 18 Stücke, 74.48 Minuten.

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