Wiesbaden (dpa) - 50 Jahre nach Gründung der Fluxusbewegung will sich Wiesbaden als Geburtsstadt der künstlerischen Avantgarde in Erinnerung rufen. Über das gesamte Jahr hinweg sind unter dem Motto «Fluxus 50» Ausstellungen und Konzerte geplant, kündigte die Stadtverwaltung an.

Der in Wiesbaden lebende US-Amerikaner George Maciunas hatte den Begriff Fluxus geprägt und im September 1962 ein «Festival Neuester Musik» organisiert, bei dem auch ein Klavier zertrümmert wurde. Fluxus steht seitdem für eine «fließende» Kunstform, die nach der Premiere in Wiesbaden weltweit in der Bildenden Kunst, Theater, Film und Musik Anhänger fand.

Als erster Höhepunkt im Fluxus-Jahr gilt eine Ausstellung von Ben Patterson, der 1962 in Wiesbaden Fluxus mitorganisierte. Der Nassauische Kunstverein zeigt ab dem 2. Juni das Werk des Amerikaners - nach Angaben der Organisatoren die erste Retrospektive in Deutschland.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer