Ausstellung Ilya Kabakov
Ilya Kabakov mit seiner Frau Emilia Kabakov vor seinen Werken bei der Ausstellungseröffnung im Sprengel-Museum in Hannover. Foto: Barbara Prekopova

Ilya Kabakov mit seiner Frau Emilia Kabakov vor seinen Werken bei der Ausstellungseröffnung im Sprengel-Museum in Hannover. Foto: Barbara Prekopova

dpa

Ilya Kabakov mit seiner Frau Emilia Kabakov vor seinen Werken bei der Ausstellungseröffnung im Sprengel-Museum in Hannover. Foto: Barbara Prekopova

Hannover (dpa) - Großformatige Bilder, farbintensive Ölgemälde und beeindruckende Installationen: Das Sprengel-Museum in Hannover zeigt von Sonntag an eine Ausstellung mit Werken des international bekannten Künstlers Ilya Kabakov.

Erstmals seien die rund 60 Gemälde und drei Installationen unter dem Titel «A Return to Painting. Rückkehr zur Malerei» zusammen zu sehen, sagte Museumsdirektor Ulrich Krempel am Freitag in Hannover. «Mit dieser umfassenden Werkschau betreten wir Neuland.»

Der 78 Jahre alte Kabakov ist gebürtiger Ukrainer und lebt seit 1988 in den USA. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Malerei und setzte sich in seinen Bildern kritisch mit dem sowjetischen Sozialismus und seiner eigenen Vergangenheit auseinander. Bis zum Jahr 2000 erstellte der 78-Jährige mit seiner Frau Emilia vor allem Installationen.

Im Sprengel-Museum sind die verschiedenen Schaffensphasen Kabakovs in sechs Räumen zu sehen. Die ersten Werke stammen aus dem Jahr 1957. Er selbst, seine Frau und Wegbegleiter finden sich häufig in den neueren Bildern auf den teils fünf mal acht Meter großen Ölleinwänden wieder. Mit drei Gemälden jeweils neben einer Holztür setzt sich der zurückhaltende Künstler mit dem Tod auseinander. «Hinter den Türen liegt das Jenseits», erklärte Kabakov. Die Ausstellung ist bis 6. Mai in Hannover zu sehen. Danach wird sie in Oslo präsentiert.

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