Cy Twombly, Blooming, 2001-2008. Foto: Etienne Laurent
Cy Twombly, Blooming, 2001-2008. Foto: Etienne Laurent

Cy Twombly, Blooming, 2001-2008. Foto: Etienne Laurent

Wie flüchtige Kritzeleien sehen manche Arbeiten von Cy Twombly aus. Foto: Etienne Laurent

Cy Twombly hat auch Skulpturen verfertigt. Foto: Etienne Laurent

«Treatise on the Veil» von Cy Twombly. Foto: Etienne Laurent

Cy Twombly, Ouarzazat, 1953. Foto: Etienne Laurent

Mehr als 140 Werke sind von Cy Twombly in Paris zu sehen. Foto: Etienne Laurent

dpa, Bild 1 von 6

Cy Twombly, Blooming, 2001-2008. Foto: Etienne Laurent

Paris (dpa) - Das Centre Pompidou in Paris widmet dem amerikanischen Künstler Cy Twombly mit über 140 Werken die bislang umfassendste Ausstellung in Frankreich.

Der Schwerpunkt der Retrospektive liegt auf drei großen Zyklen des 2011 verstorbenen Malers und Objektkünstlers, darunter der 1963 entstandenen Serie «Nine Discourses on Commodus» - rote Farbflecken, die an klebriges Blut erinnern. Twombly hat die Bilder kurz nach der Ermordung des Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 1963 geschaffen.

Den Höhepunkt der bis zum 24. April dauernden Werkschau bildet das zehnteilige Gemälde «50 Days at Iliam». Twombly gilt als wichtiger Vertreter des abstrakten Expressionismus und Kunstmarktstar.

Die nach dem berühmten Epos von Homer benannten monumentalen Werke befinden sich seit 1989 in der Sammlung des Kunstmuseums Philadelphia, das die Bilder erstmals ausgeliehen hat. Auf ihnen schweben vor weißem Hintergrund wolkenartige Figuren und schemenhaft skizziert Hektor, der Heerführer Trojas. Das bildhauerische Werk Twomblys, weiß übermalte Fundstücke, wie Orangenkisten und Treibholz, ist vor dem Panoramafenster des Museums besonders spektakulär in Szene gesetzt.

Den Abschluss bilden seine kurz vor seinem Tod entstandenen Werke: Rosenbilder nach Gedichten von Ingeborg Bachmann und Rainer Maria Rilke.

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